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Die Hundeblume : Erzählungen aus unseren Tagen / Wolfgang Borchert
Entstehung
Seite
132
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sehen wir wieder} wir Lebenden, Hungernden, Hoffenden, die bulläugigen lichtverschwendenden blechmusikenen Kolosse, die Riesen, die Paläste. Wir stehen auf den abendlichen schaukelnden Pon- tons und fühlen das Schweigen, den Friedhof füh- len wir und den Tod- aber tief in uns hören wir _ wieder das Gewitter, das Gedonner und Gedröhn der Werften. Tief in uns fühlen. wir das Leben- und das Schweigen über dem Strom wird wieder platzen, wie eine Lüge, von dem Lärm, von der Lust des lauten Lebens! Das fühlen wir£ tief in uns abends auf den flüsternden Pontons. Elbe, stadtstinkende kaiklatschende schilfschau- kelnde sandsabbelnde möwenmützige graugrüne

große gute Elbe!

Links Hamburg, rechts die Nordsee, vorn Finken-

werder und hinten bald Dänemark. Um uns Blan- kenese. Über uns der Himmel. Unter uns die Elbe. Und wir: Mitten drin!

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en)