Druckschrift 
Die Hundeblume : Erzählungen aus unseren Tagen / Wolfgang Borchert
Entstehung
Seite
123
Einzelbild herunterladen

war ein

em Ball m gegen oder auf, er Hund : für ein der Ball sr Wand

hens hin-

t: Wand

en Stadt das auch

sie viel-

ann ging Schritten

ier Bade- as eisige kam der ı Konser

gen die gegen d

‚e, Alter, ‚daß du

ges Vel-

Er kriimmte sich vor Gelächter, als.ob ihm schlech- ter Schnaps im Gedärm brenne. Bill Brook schmiß ihm die Seife nach und grinste:Nee, nurn klei- nen Trip gemacht in die tote Stadt. Kleinen Box- kampf gemacht mit zehntausend Toten. Und alle beinamputiert. Denk bloß, alle einbeinig!

Der Schwarzhaarige mit dem Blechlachen machte riesige runde: Augen und einen dummen großen offenen Mund.Aha, klöterte es dann aus seiner Kehle,ach so, ihr habt gesoften! Und ‚damit ver- schwand»er gähnend und beruhigt im Nebenzim- mer. Kurz darauf hörte Bill Brook seine beiden

Kameraden gewaltig und männlich schnarchen.

‚Dann setzte er sich an den Tisch, zog die Tisch-

decke ab und legte sie über die Lampe, damit die beiden Schnarcher nicht aufwachten. Ernahmeinen Briefbogen. Und dann saß er vor dem leeren Pa- pier und sah in die Lampe. Er wollte von Billbrook schreiben, von dem Stadtteil Billbrook, von der Telefonzelle, der Litfaßsäule, von der Laterne. Er wollte von den beiden Anglern mit den drei Bei- nen schreiben, von den Zigaretten im Wasser und vom Gras, vom großen grünen grauen Großstadt- gras. Von den Leichenfingern wollte er schreiben, von der toten Stadt und ihren zehntausend flach- gedrückten plattgedrückten Einwohnern. Von der toten Stadt wollte er schreiben und von dem Mäd- chen mit dem Ball. Davon wollte er schreiben. Das wollte er denen zu Hause schreiben, denen

) 123(