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Die Hundeblume : Erzählungen aus unseren Tagen / Wolfgang Borchert
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Stolz darüber gönnte er sich und eine großzügige gute Stimmung. Die kam ganz unerwartet, als er merkte, daß er seinen Schreck über den Stolz völlig vergessen hatte. Er sah sich in Hopedale in der Küche stehen und seiner Mutter das Haar zerzau- sen vor Übermut und Gelächter. Er hörte das Ge- lächter im ganzen Haus in Hopedale und bis in den Hafen von Hopedale, wenn er das hier, das von dem Stadtteil, der Billbrook hieß, erzählen würde. Das Gelächter und Gestaune und Gezause. Er würde seinen Kühen mit der Faust die Rippen klopfen und sie auffordern, ruhig ein wenig stolzer zu sein. Oh, das würde er tun. Und darüber, daß erdas tun würde, konnte er diesen Abend noch

lange nicht einschlafen.

Stimmung und Stolz dauerten an bis in den näch- sten Tag. Vormittags wunderte der Feldwebel sich

. darüber. Nachmittags versuchte er dann, sich heim-

lich den Stadtplan in die Tasche zu stecken. Aber der mit dem blechtönigen Lachen ertappte ihn. Und er klirrte wie eine Konservendose im Wind: Du willst wohl einen Ausflug machen, was? Bill Brook macht Picknick in Billbrook. Geh hin, mein Lieber, vielleicht machen sie dich zum Ehrenbür- ger. Oder wolltest du nicht hin? Nicht zu deinem Stadtteil? Wie? Paß auf, sie werden dich zum Bürgermeister machen. Herr Bill Brook von Bill- brook. Viel Vergnügen, mein Lieber, im Ernst,

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