|
Ich muß gesteh’n, ich hab’ sie nie gelernt,
die Kunst, das Krumme- krumm zu lassen!
Ich konnt’ im ganzen Leben nicht erfassen,
daß man bei Notstand höflich sich entfernt... Ein Tor der Arzt, der zu der Zeit der Pest
ins Haus des Kranken geht! Sich selber schützen ist klüger als- vielleicht!- den andern nützen. Erlischt die Seuche, feiert man ein Fest....!
Es wär’ vom Anwalt reichlich ungewandt, auch unerwünschte Wahrheit frei zu sagen!
Geht’s dem Klienten auch wohl an den Kragen- wer klug, stets zeitgerechte Rede fand!
Was war und bin ich doch ein armer Tor!
Ich bin kein Arzt, mußt’ immer Kranken helfen; war unbezahlbar, entriß das Schaf den Wölfen; gen Unrecht trat als Anwalt ich hervor-!
Wo blieb mein vielgerühmter Hausverstand?
Ich weiß, es ist des sel’gen Vaters Erbe:
ob auch die andern weigerten die Hand.
Belastet ist des Vaters Sohn fürwahr!
Drum mußt’ ich stets der Katz die Schell anhängen, und ließ ich Haare auch in ihren Fängen,
ich war gewitzigt nie, blieb, was ich war...
256
Ob nı Ich fü Ihm] wer 8 Geht ihr Kl Ich gı
mich


