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Gefangenschaftsbriefe / Dr. Max Josef Metzger (Bruder Paulus) ; eingeleitet und herausgegeben von Dr. Matthias Laros
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a nerlich fertig geworden und zu seinem tiefsten Best 1 Selbst gekommen, das von all dem nicht mehr heit ii berührt wird. Ja, eine gewisse Liebe zu seinem- hein Geschick ist in ihm aufgebrochen, und schließlich| Von dankt erauch noch fürsalles Schwere, das erhat durch- gefa machen müssen, weil er erst dadurch zu seiner in- ihm neren Reife gekommen ist. Aus dieser seelischen N von Distanz fließt die Ruhe und der Stil seiner Erzäh- onedı lung und das Künstlerische seiner besonderen| die Form, die heute, aus tausendfacher ähnlicher Er-| Gef fahrung neu geschätzt wird. Die Schwere der| brin Leidenstage, die Qual der Vereinsamung, die An-| Sc fechtungen der Trost- und Hoffnungslosigkeit und| füh die vielfachen Nöte von Krankheit, Müdigkeit und Gef Entkräftigung werden natürlich nicht verschwie-| erle gen oder leichthin übergangen. Im Gegenteil, er Eigen läßt sie zutiefst nachfühlen; aber wie er das tut. go macht das Buch zu einem wahrhaft tröstlichen. fan Schon wie er in fast kindlicher Art von den kle- ihn nen Mitteln erzählt, mit denen die Gefangenen sen sich die Zeit vertreiben und ihre Untätigkeit er- set träglich machen, wie sie erfinderisch sind in der zig, Belebung der Einsamkeit und aus der Ferne die Gei häuslichen Verhältnisse verklären, sich eine neue U gen Zukunft ausdenken, in der nur mehr Friede unıd zu Freude sein soll, wie in der Einsamkeit die innere ma Stille in ihnen aufgeht und eine neue Einstellung j Pri zum Leben schafft, so daß sie wirklich ein neues lich Leben. zu führen beginnen: All das verrät den lich sroßen Künstler, der immer wieder an Stifter er- ker innert.|| fer

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