a nerlich fertig geworden und zu seinem tiefsten Best 1 Selbst gekommen, das von all dem nicht mehr heit ii berührt wird. Ja, eine gewisse Liebe zu seinem- hein Geschick ist in ihm aufgebrochen, und schließlich| Von dankt erauch noch fürsalles Schwere, das erhat durch- gefa machen müssen, weil er erst dadurch zu seiner in- ihm neren Reife gekommen ist. Aus dieser seelischen N von Distanz fließt die Ruhe und der Stil seiner Erzäh- onedı lung und das Künstlerische seiner besonderen| die Form, die heute, aus tausendfacher ähnlicher Er-| Gef fahrung neu geschätzt wird.— Die Schwere der| brin Leidenstage, die Qual der Vereinsamung, die An-| Sc fechtungen der Trost- und Hoffnungslosigkeit und| füh die vielfachen Nöte von Krankheit, Müdigkeit und Gef Entkräftigung werden natürlich nicht verschwie-| erle gen oder leichthin übergangen. Im Gegenteil, er Eigen läßt sie zutiefst nachfühlen; aber wie er das tut. go macht das Buch zu einem wahrhaft tröstlichen. fan Schon wie er in fast kindlicher Art von den kle- ihn nen Mitteln erzählt, mit denen die Gefangenen sen sich die Zeit vertreiben und ihre Untätigkeit er- set träglich machen, wie sie erfinderisch sind in der zig, Belebung der Einsamkeit und aus der Ferne die Gei häuslichen Verhältnisse verklären, sich eine neue U’ gen Zukunft ausdenken, in der nur mehr Friede unıd zu Freude sein soll, wie in der Einsamkeit die innere ma Stille in ihnen aufgeht und eine neue Einstellung j Pri zum Leben schafft, so daß sie wirklich ein neues lich Leben. zu führen beginnen: All das verrät den lich sroßen Künstler, der immer wieder an Stifter er- ker innert.|| fer
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