ENTTAUSCHUN«G
Plötzlich lichten sich die Wege und das weite Land ist offen
und in tausend schönen Träumen leuchtet auf dein großes Hoffen.
Vögel singen in den Lüften, Blumen duften, zart von Farben. Auf den Feldern deiner Wünsche steht das Korn in goldnen Garben.
— Plötzlich fällt ein jäher Regen, und im tiefsten Grau verloren stirbt dein Traumland-Erntesegen.
Laß ihn sterben, säe wieder
in des Lebens rauhe Schollen; Früchte, die in Träumen wachsen, darfst du niemals ernten wollen...
Und du jubelst, wandelst trunken...


