DIE NACHT
Nun kommt die Nacht
im weichen Sternenkleide.
Ein Wind geht sacht
durch Forst und Feld und Heide.
Blau schweigt das Tal.
Ein Bach zieht dunkle Bogen. Ein Baum steht fahl
in bleichen Nebelwogen.
O tiefe Nacht,
in deinem Ruhehafen
läßt du die Tiere traumlos schlafen. Mich aber treibt dein dunkles Wehen ins Meer hinaus... Erschreckt, erwacht muß ich im Blickfeld böser Augen stehen.


