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Die Gitterharfe : Gedichte 1933 - 1945 / Hans Lorbeer
Entstehung
Seite
13
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DIE NACHT

Nun kommt die Nacht

im weichen Sternenkleide.

Ein Wind geht sacht

durch Forst und Feld und Heide.

Blau schweigt das Tal.

Ein Bach zieht dunkle Bogen. Ein Baum steht fahl

in bleichen Nebelwogen.

O tiefe Nacht,

in deinem Ruhehafen

läßt du die Tiere traumlos schlafen. Mich aber treibt dein dunkles Wehen ins Meer hinaus... Erschreckt, erwacht muß ich im Blickfeld böser Augen stehen.