gern
ANMEINEN SOHN
Du wirst einst, was ich nicht mehr werde. Ach, manchmal habe ich gemeint,
ich sei die schwere Ackererde,
in der allein du wurzeln kannst;
doch ahne ich: du bist die Scholle,
in die das Schicksal mich gepflanzt... Du bist der Grund! Der wundervolle, fruchtbare und so feste Grund,
in den ich alle meine Träume,
Vorsätze, Wünsche, Werke und Entschlüsse pflanze,— stille Bäume,
die manchmal rauschen... So auch jetzt. Mein stolzer Sohn, in diesen Stunden, da mich die Unruh packt und hetzt, habe ich mich in dir gefunden!
| Du bist mein Sohn! Du bist mein Freund!|| | fi | | 1


