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Die Textil-Industrie des Kreises Grafschaft Hohenstein / vorgelegt von Hans Frühberg aus Bleicherode a/Harz
Entstehung
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entfernt lagen, wodurch den Schmugglern das Handwerk besonders erleichtert wurde.

Gleichzeitig wurde durch den König der Plan des Domänenpächters Smalian auf Lohre gebilligt, ausländische Wollweber vom Eichs­felde hereinzuziehen und in einer Kolonie anzusiedein. Nach den Worten des Stiftungs­briefes vom 14.Mai 1779 sollten fremde Woll­weber und Spinner herangezogen werden, um die auf den Hohensteinschen Domänen und Gütern erzeugte Wolle zu verwerten und den Weberei­en in Bleicherode Material zu verschaffen. Es kam zur Gründung des Dorfes Friedrichs­lohra, in dem 58 eichsfeldische Kolonisten angesiedelt wurden, die nur die Wolle für die Bleicheröder Fabrikanten zu spinnen hatten. Da das in der Grafschaft gewonnene Quantum nur 550- 600 Ctr. betrug, kaufte man den notigen Rest in benachbarten hanno­1) verschen Lande auf.

Einen wie grossen Aufschwung die Woll­

und Leinenindustrie genommen hatte, sehen wi daraus, dass im Jahre 1779 in der Grafschaft vorhanden waren.

758 Stühle für Leinwand,

150 Stühle für Wolle.

2)'

1)_F. Krönig u." Heimatland" 1917, Nr.7/ 10. 2)_ Staatsarchiv Magdeburg Rep.A 198 VII.

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