Lieder des Geſangbuchs.
42„Ehre ſei Gott in der Höhe“.
457„Ich weiß, an wen ich glaube, und daß mein Heiland lebt“. Die 5. Strophe iſt von A. Knapp.
Pippel, Theodor Gottlieb von, geb. am 31. Jan. 1741
zu Gerdauen in Oſtpreußen, geſt. als Geh. Kriegsrat und
1. Bürgermeiſter in Königsberg am 23. April 1796.
190„Die hier vor deinem Antlitz ſtehn“.
287„Seid barmherzig“.
65ʒ, Chriſtian Gottlieb, geb. den 29. Auguſt 1746 zu
Hengen(bei Urach in Württemberg), geſt. 10. Dez. 1803 zu
Plieningen als Pfarrer. Er hatte in ſeiner Studienzeit ein
1 ſcharfes Gedicht auf den aus Schillers Jugendjahren bekannten
Herzog Karl verfaßt, und dasſelbe dem gefürchteten Herrſcher,
dem es durch Verrat in die Hände geſpielt worden, ſelbſt
vortragen müſſen, aber eben durch ſeinen Mut und ſeine Auf⸗
richtigkeit das Vertrauen des(katholiſchen) Herzogs ſo ſehr ge⸗
wonnen, daß er an deſſen Sterbebett berufen wurde, wo ihm
der ſterbende Fürſt das denkwürdige Wort zurief:„Pfarrer,
Sterben iſt kein Kinderſpiel!“
90„Erhöhter Siegesfürſt und Held“.
Reiber, Reichart Gottlob, geb. zu Bernſtatt in Schleſien
am 24. Dez. 1744, 1775 herzogl. württemb. Kabinetsprediger
zu Oels, 1778 Pfarrer in Mühlwitz, 1788 in Dierdorf, geſt.
Mai 1809.
. 241„Du ſollſt glauben, o du Armer“. Gegen den
j Thomaszweifel. Joh. 20 4—31.
Perder, Johann Gottfried von, geb. den 25. Aug. 1744 zu Mohrungen in Oſtpreußen, wollte urſprünglich Chirurg werden, wandte ſich aber bald in Königsberg der Theologie zu, war
Kollaborator und Prediger zu Riga, Konſiſtorialrat in Bücke⸗ burg und ſtarb als Hoſprediger, Generalſuperintendent und Oberkonſiſtorialrat zu Weimar am 18. Dez. 1803.
227„Wann kommt der Herr der Herrlichkeit“.
Liebich, Chrenfried, geb. den 13. Juni 1713 zu Probſt⸗ hayn im Fürſtentum Liegnitz, ſollte zuerſt Müller werden, ſtudierte aber ſpäter Theologie und ſtarb als Pfarrer zu Lom⸗ nitz und Erdmannsdorf bei Hirſchberg am 23. Dez. 1780.


