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Geschichtlicher Wegweiser durch das Gesangbuch und Choralbuch der evangelischen Kirche im Großherzogtum Hessen / bearbeitet im evangelischen Prediger-Seminar zu Friedberg
Entstehung
Seite
18
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18 Lieder des Geſangbuchs.

Vulpius, Melchior, geb. um 1560 zu Waſungen, 1616 als Kantor in Weimar.

2 Chriſtus, der iſt mein Leben.(Ein ſchön geiſtl.

Geſ.⸗B. Jena 1609).

Franck, Melchior, geb. um 1580 zu Zittau, 1639 als

Hofkapellmeiſter in Coburg. 115 Jeruſalem, du hochgebaute Stadt Erfurt. Chriſt⸗ lich neu vermehrt und verbeſſertes G.⸗B. 1663). (Dieſes Lied war das Abſchiedslied, das die heſſiſchen Gaſſenkehrer 1870 am Schluſſe des letzten Gottesdienſtes, den ſie in dem Kirchlein zu La Villette in Paris halten durften, anſtimmten, ehe ſie zum Wanderſtab griffen, um in die dunkle Zukunft hineinzuziehen.)

Teſchner, Melchior, um 1613 Kantor an der Kirche zum Kripplein Chriſti bei Val. Herberger in Frauſtadt, ſpäter Pfarrer in Oberpritſchen.

103 Valet will ich dir geben. 1615.

Dasler(Paßler), Dans Leo,(ſ. S. 6).

102 Herzlich thut mich verlangen.(Luſtgarten neuer Teutſcher Geſänge. Nürnberg 1601).

5 Das klaſſiſche Kirchenlied.

1. Die Dichter. A. Die Sünger der Votzeit.

Albert(Alberti), Deinrich, geboren 28. Juni 1604 zu Lobenſtein im Voigtlande, Neffe des berühmten Tonſetzers Heinrich Schütz, hielt ſich ſpäter in Dresden auf, ſeit 1626 zu Königsberg in Preußen. Er wurde 1631 Organiſt an der Domkirche daſelbſt und ſtarb 6. Oktober 1651.

366 Gott des Himmels und der Erden. 458 Einen guten Kampf hab' ich. Nach 2. Tim. 47.

Altenburg, Johann Michael, geb. 14. Jan. 1584 zu Alach in Thüringen, Pfarrer in Groß⸗Sömmerode bei Erfurt und dann Pfarrer zu St. Andreä in Erfurt, wo er 12. Februar 1640 ſtarb.