14 Weiſen des Choralbuchs.
386 Hinunter iſt der Sonnen Schein. 436 Wenn mein Stündlein vorhanden iſt. 1. Joh. 21. 2.
Anonym:
380„Geſegn' uns Herr, die Gaben dein“(vor 1562). 383„Wir danken Gott für ſeine Gaben“(vor 1588). 387„Mein ſchönſte Zier und Kleinod biſt“(16. Jahrh.)
Aus der reformierten Kirche:
Zwick, Johann, geb. 1496 in Conſtanz, 1522 Pfarrer in Riedlingen, 1524 in Conſtanz, wo er die Reformation mit durchführte, 1542 in Biſchofszell(Thurgau), † daſelbſt 23. Okt. 1542.
94 Auf dieſen Tag bedenken wir.
2. Die Erſinder der Melodien.
Luther, Dr. Martin(ſ. S. 10).
144„Ein' feſte Burg iſt unſer Gott“. 1529.
13„Vom Himmel hoch da komm' ich her“(Schu⸗ mann'ſches Geſ.⸗B. Leipzig 1539).
Dieſe, allem Anſchein nach von Luther ſtammende Melodie hat die frühere(„Aus fremden Landen komm ich her“), mit welcher das Lied zuerſt erſchien(Klugs G.⸗B. 1535), verdrängt.
Rugelmann, Pans, geboren zu Augsburg, zog 1539 auf Wunſch des Herzogs Albrecht von Preußen nach Königsberg, daß er„ihm helfe einen ſchönen, evangeliſchen Gottesdienſt anrichten durch die edle Muſika“. Sein Hauptinſtrument war die Trompete, darauf er Virtuos war; wie feſtlicher Trompeten⸗ klang tönt's auch durch die von ihm ſtammende Weiſe:
161„Nun lob mein Seel' den Herren“(in„Concentus novi trium vocum vder News Geſang mit dreyen Stimmen, den Kirchen und Schulen zu Nutz“ 2c. Augsb. 1540).
Dermann, Kicolaus(ſ. S. 13).
4„Lobt Gott, ihr Chriſten allzugleich“. 1554 („darum ich auch dieſe und andere meiner Geſänge nur für Kinder⸗ und Hauslieder ausgebe und gehalten haben will“).


