Selbſt die Kinder froh zu machen, Gab ſie ihnen bunte Sachen.
Jeden Morgen, jeden Abend
Ging ſie zu den Kranken hin;
Wo vor ſchandervollen Leiden
Alle Mägde bange flieh'n, 5 Hat die eitervollen Wunden Sie, die Fürſtin, mild verbunden.
Ihr Gemahl, der Creugeliebte, Sog für Gott in's heil'ge Land, Und als Codesboten kehrten Mit dem ſchwarzen Leidgewand, Hat den Schmuck ſie abgeleget, Creu die Kranken nur gepfleget.
Und zum Lohn hinausgeſtoßen, Ohne Dach und ohne Bab,
Von den Menſchen all' verlaſſen, Die den Menſchen Alles gab,
Ließ ſie, Gott den Dank zu bringen, Ein Cedeum fröhlich ſingen.
Als ihr Leben dann verklungen In dem hohen, heil'gen Lied, Das die Engel mit ihr ſangen, Da ſie von der Erde ſchied, Hat der Berr im andern Leben Veue Kraft dem Mruell gegeben.


