gelächelt, obgleich zuweilen von dunklen Wolken umhüllt, durch die friſche, fröh— liche Jugendzeit; aber dann verfinſterte ſich der Himmel, ſchwarze Gewitterwolken ſammelten ſich über ihrem Baupte, und die Nacht des Unglückes brach über ſie herein mit namenloſem Weh und Leid. Doch alle Stürme der Prüfung konnten ſie nicht beugen: ſtark und ſtolz, nur er— friſcht vom Bimmelsthau der Gnade, trotzte ſie Welt und Wetterwehen, bis es dem himmliſchen Gärtner gefiel, die in vollſter Pracht prangende Rönigs⸗ blume zu verpflanzen die ewig grüne Himmelsau.
Und jetzt, wo die 2 Fürſtin, die
reine demüthige, über den Sternen thront in ewiger Wonne und Berrlichkeit, das Diadem einer Gottesbraut um die reine Stirne, ſollte da ihr Berz, gebrochen in Gottes⸗ und Rächſtenliebe, nicht theil⸗ nahmsvoll, liebend und erbarmend euch entgegenſchlagen, die ihr hienieden ihre Pfade wandelt?
Das haben Deutſchlands treue Ober⸗ hirten erwogen und in ihrer unermüd⸗ lichen Fürſorge haben ſie dem hehren
—*
S


