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Brod vom Himmel, ſondern mein Vater gibt euch das wahre Brod vom Himmel. Denn das iſt das Brod Gottes, welches nom Himmel herabgekommen iſt, und der Welt das Leben gibt.“ Da ſprachen ſie zu ihm:„Herr, gib uns für immer dieſes Brod!“ ſu aber ſprach zu ihnen:„Ich bin das Brod des Lebens, wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nicht dürſten.“
Da murrten die Juden über ihn, daß er geſagt hatte: Ich bin das Brod, welches vom Himmel herabgekommen iſt, und ſagten:„Iſt dieſes nicht Jeſus, der Sohn des Joſeph, deſſen Vater und Mutter wir kennen? Wie ſagte dieſer denn: Ich bin vom Himmel herabgekommen? Jeſus antwortete und ſprach zu ihnen:„Ich bin das Brod des Lebens: Euere Väter haben das Manna in der Wüſte gegeſſen, und ſind geſtorben. Dieſes iſt das le⸗ bendige Brod, welches vom Himmel herab gekommen iſt, damit, wer davon ißt, nicht ſterbe. Wer von dieſem Brode ißt, der wird leben in Ewigkeit: das Brod aber, welches ich geben werde, iſt mein Fleiſch für das Leben der Welt.“
Viele von dem Volke, welche dieſe Worte hörten, hielten die Erfüllung derſelben für unmöglich und ſpra⸗ chen: Wie kann uns dieſer ſein Fleiſch zu eſſen geben? Doch Andere hatten ein größeres Vertrauen zu der
Macht des göttlichen Heilandes: und nun entſtand über
die Möglichkeit der Erfüllung deſſen, was der Herr ver⸗ ſprochen, ein Streit unter dem Volke. Jeſus aber wie⸗ derrief dieſes Streites wegen ſeine Worte nicht, was er hätte thun müſſen, wollte er ſie anders verſtanden haben, ſondern er bekräftigte vielmehr die Wahrheit ſeiner Ver⸗
heißung auf das beſtimmteſte und nachdrücklichſte, indem
er betheuerte, daß diejenigen das geiſtliche Leben verlieren würden, welche ſein Fleiſch und Blut nicht genießen.
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