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Als nun die Leute ſchen was für ein Wunder Zejus gewirkt hatte, ſprachen ſie:„Dieſer iſt wahrhaftig der große Prophet„ der in die Welt kommen ſoll, und ſie ſtanden auf, und wollten ihn zum König machen. Als Jeſus erkannte, daß ſie kommen und ihn mit Gewalt nehmen würden, um ihn zum Könige zu machen, befahl er den Jüngern zu Schiff zu ſteigen und vor ihm an das andere Ufer hinüberzufahren, indeß er das Volk entlaſſen werde und zog ſich allein auf den Berg zurück, um da zu beten. Und da es Abend ward, war er noch alieinbaſeliſt. Die Jünger gingen zum See hinab, beſtiegen das Schiff und fuhren nach Kapharnaum hinüber. Bereits war es finſter—— ein Sturm erhob ſich und das Schiff wurde von den Wellen umhergetrieben, Jeſus aber be⸗ fand ſich noch auf dem Berg und ſah ihre Noth. Sie hatten ſchon eine Stunde gerudert, als ſie Jeſum auf den Wellen des Sees einherwandeln, und nahe an das Schiff kommen ſahen. In der Meinung, es ſei ein Ge⸗ ſpenſt, fürchteten ſie ſich ſehr, er aber rief ihnen zu:„Ich bin es, für chtet euch nicht.“ Da rief Simon Petrus:„Herr, wenn Du es biſt, ſo heiße mich auf das Wuſſer zu dir kommen.“
„So komm,“ ſprach Jeſus. Da ſtieg Petrus aus dem Schiffe und wandelte auf den Wellen. Da er aber den Wind ſo heftig ſah, und ſich fürchtete, fing er an zu ſinken und ſchrie:„Herr, rette mich.“ Sogleich ſtreckte Jeſus die Hand aus, hielt ihn, und ſprach:„Kleingläu⸗ biger, warum haſt du gezweifelt?“ Und da ſie ihn in das Schiff aufnehmen wollten, legte ſich der Wind und im Augenblicke waren ſie am Lande. Darüber erſtaunten und verwunderten ſich alle, die im Schiffe waren und ſie fielen vor ihm nieder und ſprachen:„Wahrhaftig, du biſt der Sohn Gottes,“ und als ſie an das Ufer kamen,


