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[Anleitung zur Beruhigung furchtsamer Seelen in ihren Zweifeln] / [von Karl Joseph Quadrupani]
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du Gutes tuſt; denn einen doppelten Wert gewinnen die guten Werhe da⸗ durch, daß ſie gut und freudig zugleich verrichtet werden. Und wenn ich ſage bei dem, was du wohl tuſt, ſo will ich damit nicht ſagen, daß du dich gleich der Traurigkeit hingebeſt, wenn es dir begegnet, irgend einen Zehler zu begehen; nein, bei Gott nicht! denn das hieße gerade zum Sehler einen neuen Zehler hinzufügen; ich will vielmehr damit ſagen, daß du be⸗ harren mögeſt in dem willen, Gutes zu tun, und daß du immer wieder zum Guten zurückkehreſt, ſobald du zu der Erkenntnis kommſt, dich davon entfernt zu haben, und daß du ver⸗ mittels dieſer Treue im allgemeinen freudig lebeſt.... Gott ſei unſer Herz, meine Tochter..... Cebe in Zreudigkeit und ſei guten Mutes! Gott, den wir lieben, und dem wir uns ergeben haben, will uns ſo.

4. Man darf ſich auch irgend eine ehrbare Erholung nicht verſagen; ſonſt bleibt der Geiſt unterdrückt und all⸗ zuſehr in ſich gekehrt, und deshalb