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achtſt mit großem Muth: hilf, daß ich auch Urlauh
dem Himmelegut. 4
3. Warſt der Armuth hold alleinig, alles Geld
und Gut der Welt haſt verſchmaͤhet, und dich freundlich armen Pilgern zugeſelkt. Hilf, daß ich
allhier auf Erden arm um Geiſt recht moͤge wer⸗ den,:, reich an Tugendſchaͤtz der Seetl.
4. Unerloͤſcht die Glut der Liebe in dein'm Her⸗
zen immer breunt, daß oſt ſuͤße Fluth der Thraͤnen
aus den Augen hervor quellt: hilf, daß Gott auch meiner Seelen einen ſolchen Gnadenregen z ge⸗
iag ben woll auf dieſer Welt.
5. Ueppigkeiten, ſchnoͤde Freuden haſt du gleich
der Hoͤll gehaßt, aber Ros und Lilg der Reinen
haſt in beyde Arm gefaßt: hilf, daß ich auch dir nachſchreite, was unrein iſt fleißig meide,:, fuͤrchte die Gewiſſenslaſt.
6. Demuth und Gehorſam lehreſt, da du mit
der Schafen Heerd ausfuͤhrſt, und zuruͤck auch keh⸗
reſt nach des Herren ſein Befehl: hilf, da ich mit Hochmuth kaͤmpfe, ihn bald mit der Sanſtmuih daͤmpfe;;,: in mir ja kein Zorn entſteht..3 7. Da dich Gott zum Abt des Kloſters Tholen ſelbſt erwaͤhlet hat, hat er dich zur Zeit des Trdes mit drey Kronen geehrt gemacht: ach wann ich unn Todbett liegen, und der Feind mich thut bekriegen, 3,: ſtaͤrk mich gegen Hoͤllenmnacht. 8. Endlich wollſt mein Bitt erhoͤren: geſund er⸗ halt das arme Vieh, ſo mir Gott zur Nahrung geben; wend all Uebel ab von hier; bitt, daß Gott
geb ſeinen Segen, bis ich ewig ſelig lebe,: und Gott lieb und lob mit dir.
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