aumichtig g'racht und weiſer Gott, du biſt der
Liebenswerth.
13. O daß ich wie die Engel dein ohn alles Ziel und End, o daß ich wie die Mutter dein dich aiſo
ſieben koͤnnt, ja dies von Herzen wuͤnſche ich, daß
ich ſo ſehr könnt lieben dich, wie mich dein
Menſchheit liebt.
13. Aus Lieb zu dir o Jeſu mein„verſluch ich meine Suͤnd, es reuet mich, und nicht allein, weil
ich dadurch verdient die Höll, und deine Gnad verſcherzt, den Himmel hab hintan geſetzt: ach Gott, was großer Schad: 15. Ach weh! das hoͤchſte Himmelsgut ich ewig
meiden ſollt, ach weh! die groͤßte Hoͤllengiut ich
ewig leiden ſollt, ach ewig ewig iſt die Noth, ach ewig ewig iſt der Tod, ſo folget auf die Suͤnd. 16. Ach dieß iſt noch mein groͤßtes Leid, ſo mich
auaͤlt bis ins Grab; daß ich den Gott der Guͤtig⸗
Feit ſo ſchwer beleidigt hab, den allerliebſten Va⸗
ter mein, den Heiland und Erloͤſer mein, das
Höchſte beſte Sut.
7. Ach daß ich doch ehe tauſendmal zuvor ge⸗ erben war, ach daß ich doch nhe tauſendmal s neu mit einer
uͤrbe des Tods vorher, als daß au
Suͤnd, ach Vater ich undankbares Kind dich noch
detruͤbrn ſollt!
13. Ach Gott ſchan meine Thraͤnen an, mein
Wehmuth, Ren und Schmerz, ich gebe dir, was zch geben kann, ſchau ein zerknirſchtes Herz, durch
eſe Blut gewaſchen rein, ſoll dieſes dir ein
pfer ſeyn: ach Herr, verwirf es nicht:
. Atas⸗
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