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Mutter Gottes⸗Geſaͤnger. 113
auf dein herzlich Zuſprechen zufrieden mit
den Schmerzen ſeyn, bis mir mein Herz wird brechen; ſo lang Gott will, ihm halten ſtill,
betrachten Jeſu Leiden; und wenn ſchon ehr zu leiden waͤr, die Ungeduld doch meiden. 8
7. Dein lieber Sohn doch ſchrecket mich,
dem ich muß Rechnung geben, wann mein
Seel vom Leib ſcheidet ſich, von meinem ganzen Leben; was ich gedacht bey Tag und Nacht heimlich in meinem Herzen, davon
ſoll ich nun Rechnung thun, das macht mir
Furcht und Schmerzen. §. Ach, ach! wann ich mir bilde fuͤr ſo
viel, ſo viel Gedanken, die ich hab wider die Gebuͤhr gehabt, moͤcht ich erkranken; ja wenn ſonſt waͤr kein Krankheit mehr, kein
Schmerz ſenſt mehr zu tragen, koͤnnt dieß allein doch gnugſam ſeyn, mich bis in Tod
zu plagen. b
aus meinem Mund ſeynd kommen, an dieſem und an jenem Ort, bey Boͤſen und bey From⸗
men, ganz unbedacht, nicht vorbetracht, ob
mirs auch wohl anſtuͤnde, ob ſolche Red, die ich da thaͤt, recht waͤre, oder Sunde 10. Ich fuͤrcht, mein Unbeſcheidenheit.
9. Ach, ach! viel hundert tauſend Wort


