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Allgemeines und vollständiges Evangelisches Gesang-Buch für die Königl. Preuß. Schlesischen Lande : also eingerichtet, daß es in allen evangel. Gemeinden zu gebrauchen ist, indem man darinnen die erbaulichen Lieder aus allen in Schlesien zeithero üblichen Gesangbüchern zu allgemeiner Erbauung zusammengetragen hat : nebst angefügtem Gebet-Buch und einer Vorrede / von Johann Friedrich Burg, Königl. Ober-Consistorial-Rath und Inspector
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276 Vorrede. Gehorſam, überreichen und übergeben wir unſerer Pfarrherren, Prediger und ihrer Lehren auch unſeres Glaubens Bekenntniß, was und welcher Geſtalt ſie aus Grund göttlicher heiliger Schrift in unſern Landen, Fürſtenthümern, Herrſchaften, Städten und Gebieten predigen, lehren, halten und Unterricht thun. Und ſind gegen Ew. Kaiſ. Majeſtät, unſern allergnädigſten Herrn, wie in aller Unterthänigkeit erbötig, ſo die andern Chur⸗Fürſten, Fuͤrſten und Stände dergleichen gezwiefachte ſchriftliche Uebergebung ihrer Meinung und Opinion in Latein und Deutſch jetzt auch thun werden, daß wir uns mit ihrem Liebden und ihnen gern von bequemen, gleichmäßigen Wegen unterreden und derſelbigen, ſo viel der Gleichheit nach immer möglich, vereinigen wollen, damit unſer beiderſeits, als Parten, ſchriftlich Vorbringen und Gebrechen zwiſchen uns ſelbſt in Lieb und Gütigkeit gehandelt, und dieſelben Zwieſpalten zu einer einigen wahren Religion, wie wir alle unter Einem Chriſto ſind und ſtreiten und Chriſtum bekennen ſollen, Alles nach laut abgemeldetes Ew. Kaiſerl. Majeſtät Ausſchreibens und nach göttlicher Wahrheit geführt mögen wer⸗ den: Als wir denn auch Gott, den Allmächtigen, mit höchſter Demuth an⸗ rufen und bitten wollen, ſeine göttliche Gnade dazu zu verleihen. Amen! Wo aber bei unſern Herren, Freunden und beſonders den Chur⸗ Fürſten, Fürſten und Ständen des

maßen, wie Ew. Kaiſerl. Majeſtät Ausſchreiben vermag, unter uns ſelbſt

nicht verfahen, noch erſprieß⸗

in Liebe und Gütigkeit bequeme Handlungen das mit Gott und Gewiſſen

lich ſein wollte, als doch an uns in Keinem, wiſſen zu chriſtlicher Einigkeit dienſtlich ſein kann oder mag, erwinden ſoll, wie Ew. Kaiſerl. Majeſtät auch gemeldete unſere Freunde, die Chur⸗Fürſten, Fürſten, Stände und ein jeder Liebhaber chriſtlicher Religion, dem dieſe Sachen vorkommen, aus nachfolgenden unſer und der Unſern Bekennt⸗ niſſen gnädiglich, freundlich und genugſam werden zu vernehmen haben. Nachdem denn Ew. Kaiſerl. Majeſtät vormals Chur⸗Fürſten, Fürſten

und Ständen des Reichs gnädiglich zu verſtehen gegeben, und ſonderlich durch eine öffentliche verleſene Inſtruction auf dem Reichs⸗Tage, ſo im Jahre der mindern Zahl 26 zu Speier gehalten, daß Ew. Kaiſerl. Majeſtät in Sachen, unſern heiligen Glauben belangend, zu ſchließen laſſen, aus Urſachen, ſo dabei gemeldet, nicht gemeint, ſondern bei dem Papſt um ein Concilium fleißigen und Anhaltung thun wollten, und vor einem Jahre auf dem letzten Reichs⸗Tage zu Speier, vermöge einer ſchriftlichen ſteueijon, Chur⸗Fürſten, Fürſten und Ständen des Reichs, durch Ew. aiſerl. Mejeſtät Statthalter im Reiche, Königl. Würden zu Hungarn und Böhmen ꝛc. ꝛc. ſammt Ew. Kaiſerl. Majeſtät Oratoren und verordneten Commiſſarien, dieß unter Andern haben vortragen und anzeigen laſſen, daß Ew. Kaiſerl. Majeſtät derſelben Statthalter, Amts⸗Verwalter und Räthen des Kaiſerl. Regiments, auch der abweſenden Chur⸗Fürſten, Fürſten

und Ständen Botſchaften, ſo auf dem Reichstage zu Regensburg verſam⸗

melt geweſen, Gutbedünken, das General⸗Concilium belangend, nachgedacht, und ſolches anzuſetzen auch für fruchtbar erkannt. Und weil ſich aber dieſe Sachen zwiſchen Ew. Haiſerlichen Majeſtät und dem Papſte zu gutem chriſtlichen Verſtand ſchicken, daß Ew. Kaiſerliche Majeſtät gewiß wäre, daß durch den Papſt das General⸗Concilium zu halten nicht geweigert, ſo wäre Ew. Kaiſerl. Majeſtät gnädiges Erbietens, zu fordern und zu handeln, doaß der Papft ſolch General⸗Concilium neben Ew. Kaiſerl. Majeſtät zum CErſten auszuſchreiben bewilligen und daran kein Mangel erſcheinen ſollte.

andern Theils die Handlungen der⸗

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