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werth, ſonderlich die da arbeiten im Worte und in der Lehre; denn es ſpricht die Schrift: Du ſollſt dem Ochſen, der da driſcht, nicht das Maul verbinden. Und ein Arbeiter iſt ſeines Lohnes werth. 1. Tim. 5.
Wir bitten euch, lieben Brüder, daß ihr erkennet, die an euch arbei⸗ ten und euch vorſtehen in dem Herrn und euch ermahnen. Habt ſie deſto lieber um ihres Werkes willen und ſeid friedſam mit ihnen. 1. Teſſ. 5.
Gehorcht euren Lehrern und fol⸗ get ihnen; denn ſie wachen über eure Seelen, als die da Rechenſchaft dafür
eben ſollen, auf daß ſie das mit Peuden thun und nicht mit Seuf⸗ zen; denn das iſt euch nicht gut. Ebr. 13.
Von weltlicher Obrigkeit.
Jedermann ſei unterthan der Obrig⸗ keit, die Gewalt über ihn hat; denn es iſt keine Obrigkeit ohne von Gott. Wo aber Obrigkeit iſt, die iſt von Gott geordnet. Wer ſich nun wider die Obrigkeit ſetzt, der widerſtrebt Gottes Ordnung; die aber wider⸗ ſtreben, werden über ſich ein Urtheil Denn ſie trägt das Schwerdt nicht umſonſt, ſie iſt Got⸗ tes Dienerin, eine Rächerin zur Strafe über den, der Böſes thut. Röm. 13.
Du ſollſt das Recht nicht beugen und ſollſt auch keine Perſon anſehen, noch Geſchenk nehmen, denn die Ge⸗ ſchenke machen die Weiſen blind und verkehren die Sachen der Gerechten. Was Recht iſt, dem ſollſt du nach⸗ jagen. Im 5. B. M. 16.
Von den Unterthanen.
Gebt dem Kaiſer, was des Kai⸗ ſers iſt, und Gott, was Gottes iſt. Matth. 22.
So ſeid nun aus Noth unterthan, nicht allein um der Strafe willen,
Haus⸗
Tafel. 269 ſondern auch um des Geſetzes willen. Derhalben müßt ihr ihnen auch Schoß geben, denn ſie ſind Gottes Diener, die ſolchen Schutz ſollen hand⸗ haben. So gebt nun Jedermann, was ihr ſchuldig ſeid: Schoß, dem der Schoß gebührt, Zoll, dem der Zoll gebührt, Ehre, dem die Ehre gebührt. Röm. 13.
So ermahne ich nun, daß man vor allen Dingen zuerſt thue Bitte, Gebet, Fürbitte und Dankſagung für alle Menſchen, für die Könige und für alle Obrigkeit, auf daß wir ein geruhiges und ſtilles Leben füh⸗ ren mögen in aller Gottſeligkeit und Ehrbarkeit; denn ſolches iſt gut, da⸗ zu auch angenehm vor Gott, unſerm Heilande. 1. Tim. 2.
Erinnere ſie, daß ſie dem Fürſten
gehorſam ſein. Tit. 3.
Seid unterthan aller menſchlichen Ordnung um des Herrn willen: Es ſei dem Könige, als dem Oberſten, oder den Hauptleuten, als den Ge⸗ ſandten von ihm zur Rache über die Uebelthäter und zu Lobe den Frommen. 1. Petri 2.
Den Ehemännern.
Ihr Männer, wohnt bei euren Weibern mit Vernunft und gebt dem weiblichen, als dem ſchwächſten Werkzeuge, ſeine Ehre, als Miterben der Gnade des Lebens, auf daß euer Gebet nicht verhindert werde. 1. Petri 3, 7.
Ihr Männer, liebt eure Weiber und ſeid nicht bitter gegen ſie. Col. 3.
Den Ehefrauen.
Die Weiber ſeien unterthan ihren Männern, als dem Herrn, wie Sara Abraham gehorſam war und hieß ihn Herr; welcher Töchter ihr gewor⸗ den ſeid, ſo ihr wohl thut und nicht
ſchüchtern ſeid. 1. Petri 3.
und der Obrigkeit unterthan und


