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45 1. io, 115— 1630.
ttesdienſte.
21, 6s ſſt vol⸗ noen, Beten, Als wohl⸗ s ſen èb ver⸗
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uns alle wohl bereite.
Kirchen⸗Lieder.
mehren: Unſer Gott ſei hoch gepreiſet, er uns ſo herrlich ſpeiſet!
2. Weil der Gottesdienſt iſt aus,
an Mitgetheilet auch der Segen, So 3 gehn wir mit Freud nach Haus, Wande
In fein auf Gottes Wegen: Gottes Geiſt uns ferner leite Und
3. Unſern Ausgang ſegne Gott, Unſern Eingang Kleichermaßen; Segne unſer täglich Brot, Segne unſer Thun und Laſſen; Segne uns mit ſelgem Sterben; Und mach uns zu Himmels⸗Erben.
M. Hartm. Schenck, g. 1634, ſt. 1681.
Nach der Catechismus⸗Lehre. Mel. Nun, Gott lob, es iſt.
16 Nun, Herr Gott! gib Macht .A und Kraft Zu dem einge⸗
flößten Worte: Was die Sünde in uns ſchafft Und uns führt zur Höllen⸗ Pforte, Laß uns mit erleuchten Sin⸗ nen Zu erkennen nun beginnen.
2. Wir ſind noch den Kindern gleich, Welche Hartes nicht verdauen: Drum, ſo muß in deinem Reich Uns die erſte Stufe bauen, Was wir, als die Milch der Lehren, Aus dem Catechismo hören.
3. Hilf, Gott! unſrer Schwachheit auf, Gib uns deinen Geiſt der Stär⸗ ke; uns in dem Chriſten⸗Lauf
deß So befördern unſre Werke, Daß wir
uns nicht dürfen ſchämen, Bald ein Höhres vorzunehmen.
4. Jeſu! leg du ſelbſt den Grund, r— Jeſu! fahr du fort im Bauen, Daß wir künftig, wie jetzund, Können unſre Freude ſchauen, Auch nach angehörten Lehren Deine Chre dort vermehren. Aug. Ludw. Straßburger.
Wenn man in die Kirche gehen will. Mel. Nun danket alle Gott.
17 Heid ſtille, Sinn und Geiſt, 4 Und euch in Gott ergötzet!
Heut iſt der Ruhe⸗Tag, Den Gott ſelbſt hat geſetzet; Gott will in ſtiller Furcht Und Lieb geehret ſein. Wofern er ſoll bei uns In Gnaden kehren ein.
2. Heut iſt der Tag des Heils, Des Herren Wort zu hören; Heut iſt es rechte Zeit, Ihn öffentlich zu ehren; Wer dieſes unterläßt Und willig bleibt davon, Verdient nicht, daß er ſei Des großen Gottes Sohn.
3. Ich will ins Gottes⸗Haus Mit ſeinen Kindern gehen, Ich will in rei⸗ nem SchmuckVor ſeinem Altar ſtehen, Mein Herz ſoll höchſt vergnügt In ſei⸗ nem Willen ruhn, Der Leib ſoll Nichts, als Noth⸗ Und Liebes⸗Werke thun.
4. Komm heuke in mein Herz, Du König aller Frommen! Laß mit dir Segen, Heil Und Seelen⸗Frieden kommen. Die Sonne deiner Gnad Kehr heute bei mir ein, So wird denn
dieſer Tag Ein rechter Sonntag ſein. D. V. E. Löſcher, g. 1673, ſt. 1749.
Stille beim Gottesdienſt. Mel. Es woll uns Gott genädig ſein.
18 Hei ſtille, Welt! und laſſe 4 mich Jetzt meinen Gott verehren; Sei ſtille, Sünd! und
ren! Sei ſtille, ungeduldig Herz! Laß deinen Kummer gehen, Wirf Laſt und Sorgen hinterwärts, Du ſollſt vor Jeſu ſtehen, Den offnen Him⸗ mel ſchauen.
2. Wie ſtille iſt es nun, mein Gott! Nun iſt es Zeit zu loben, Wie du er⸗ höreſt in der Noth, Wenn Sünd und Hölle toben: Wie alles Fleiſch an dir befind Den allerliebſten Vater, Der
iſt der beſte Rather In aller Angſt und Mühe.
3. Ach möcht ich immer ſtille ſein, In Zions Tempelwohnen, Ich gäbe ſolchen Gnaden⸗Schein nicht für die höchſten Kronen. Mein Vater! gib, daß ſtets in mir Die ſtille Andacht bleibe, Und endlich mich aus: Sodom führ, Daß ich mit Seel und Leibe Dich in der Stille lobe. D. V. E. Löſcher, g. 1673, ſt. 1749.
Auf dem Kirch⸗Wege. b Mel. Wer nur den lieben Gott.
19 gr walt es Gott! das iſt die . Straße, Die uns den Weg
lege dich, Ich muß den Herrn anhö⸗
tilget Noth, ja Tod und Sünd, Und


