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Vorrede. XIII
wird, ſolle mit meinem Willen Nichts fehlen, oder mit Fleiße hintangeſetzt ſein, was dienlich ſein kann, die Erbauung eines Jeden zu befoͤrdern. Gleichwie der Herr Verleger bei der ſo ſehr vermehrten Menge der Lieder gleichwohl dafuͤr geſorgt, daß es zu einem Kirchen⸗Geſangbuche nicht zu groß und unbrauchbar worden; auch ſo viel eben die Groͤße zulaſſen wollen, es an Gebeten dabei nicht fehlen ſolle, desfalls auch der Andacht allen Vorſchub zu thun.
Sollte denn alſo, wie es bei allen menſchlichen Ar⸗ beiten nicht anders ſein kann, dieſer Sammlung auch noch Allerlei fehlen, ſo laſſe der grundguͤtige Vater im Himmel nur denſelben und deren kuͤnftigem Gebrauche ſeine Gnade nie fehlen, daß die Opfer der Lippen, die nach dieſer Anleitung ſeinem Namen werden gebracht werden, durch ſeinen Geiſt ſelbſt geheiliget und durch Chriſtum ihm angenehm werden moͤgen! Er laſſe es in unſerm Vaterlande noch weiter nie fehlen an Seelen, die in oͤffentlichen Gottesdienſten, wie auch daheim und
ſonſt, ſich ſelbſt und die Ihrigen zu ermahnen mit Pſalmen und Lobgeſaͤngen und geiſtlichen, lieblichen
Liedern, dem Herrn zu ſingen und zu ſpielen in ihrem Herzen, zu ihrer Freude machen; wie ſehr auch dieſer Sinn der alten Chriſten ſowohl, als unſerer Vaͤter, in unſern Tagen, leider! zu erkalten ſcheinet. Seine Er⸗ barmung bewahre alle evangeliſchen Gottesdienſte fuͤr Umſtaͤnden, da man unter ſeinen Zorn⸗Gerichten die Harfen mit Wehmuth an die Weiden haͤngen und die Freudigkeit, des Herin Lied zu ſingen, in betruͤbte Klagelieder verkehrt ſein muͤßte, und laſſe nach betruͤb⸗ ten Toͤnen der Waffen bald im Frieden und fuͤr wie⸗ derum geſchenkten Frieden unſere Freuden⸗Lieder erſchal⸗ len. Zu rechter Zeit, wenn das rechte Stuͤckwerk die⸗ ſer Welt, welches alle unſere Gottesdienſte und dazu.


