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Hessen-Darmstädtisches allgemeines Gesang-Buch / auf Höchste Landesfürstliche Verordnung herausgegeben
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124 Epiſteln le nicht mehr, ſondern arbeite, und ſchaffe mit den Haͤn⸗ den etwas gutes, auf daß er habe zu geben dem Duͤrſtigen.

Evangelium, Matth. 9. v. 1⸗8.

D' trat er, der Herr Jeſus, in das Schiff, und fuhr wieder heruͤber und kam in ſeine Stadt. Und ſiehe, da brachten ſie zu ihm einen Gichtbruͤchigen, der lag auf einem Bette. Da nun Jeſus ihren Glauben ſahe, ſprach er zu dem Gichtbruͤchigen: Sey getroſt, mein Sohn! deine Suͤnden ſind dir vergeben. Und ſiehe, etliche unter den Schriftgelehrten ſprachen bey ſich ſelbſt: Dieſer laͤſtert Gott. Da aber Jeſus ihre Gedanken ſahe, ſprach er: Warum denket ihr ſo arges in euren Herzen? welches iſt leichter zu ſagen: dir ſind deine Suͤnden vergeben; oder zu ſagen: Stehe auf, und wandele? Auf daß ihr aber wiſſet, daß des Menſchen Sohn Macht habe auf Erden, die Sunde zu vergeben, ſprach er zu dem Gichtbruͤchigen: Stehe auf, hebe dein Bette auf, und gehe heim. Under ſtund auf, und gieng heim. Da das Volk das ſahe, verwunderte es ſich, und preiſete Gott, der ſolche Macht den Menſchen gegeben hat.

Am XX. Sonntage nach Trinitatis. Epiſtel, Epheſer 5. v. 15⸗ 21.

o ſehet nun zu, wie ihr vorſichtiglich wandelt, nicht als die Unweiſen, ſondern als die Weiſen. Und ſchi⸗ cket euch in die Zeit, denn es iſt boͤſe Zeit, darum werdet nicht unverſtaͤndig, ſondern verſtaͤndig, was da ſey des Herrn Wille. Und ſaufet euch nicht voll Weins, daraus ein unordentlich Weſen folgt, ſondern werder voll Geiſtes. Und redet untereinander von Pſalmen und Lobgeſaͤngen, und geiſtlichen Liedern, ſinget und ſpielet dem Herrn in eu⸗ rem Herzen. Und ſaget Dank allezeit fuͤr alles. Gott und dem Bater, in dem Namen unſers Herrn Jeſu Chriſti. Und

ſeyd untereinander unterthan in der Furcht Gottes.

Evangelium, Matth. 22. v. 1⸗I4.

Das Himmelreich iſt gleich einem Koͤnige, der ſeinem Sohn Hochzeit machte. Und ſandte ſeine Knechte au dis ie

ſe den Gaſte hmmen. Ab Ecget den G reine Oohſen jeteit, komm gengen in, handtſſerune lnd tüdteten nig, und ſci m, und zür nechten: D tarensnicht ldet zu ho gen auz auf funden, böſe da giehg der IUda enen d nd ſorachzu fot ken och rachder Ke füſſe, und unitd ſeyn ſen, aberr