48 VII.
Von dem Menſchen.
vernunft von dir, ſollt ich nur dich, Gott, liebgewin⸗ nen, dich nur, und was ge⸗ braͤche mir? Ach moͤchte mei⸗ ne ſeele dein mit allen ihren kraͤften ſeyn!
9. Gott, meine luſt ſey, dich
zu kennen, dich, urquell der d
vollkommenheit; von deiner liebe ganz zu brennen, d das ſey mir ruhm und ſeligkeit! nimſt du zum erben, Gott, mich an; hab ich nur dich, was fehlt mir dann?
10. Es werde Gott von dir erhoben, du ſeines odems hauch, mein geiſt! ſollt ich nicht meinen Vater loben, den jedes ſeiner werke preiſt? ihn„ der mich ſchuf, ſein bild zu ſeyn, zu lieben ihn, mich ihm zu weihn.
Mel. Allein Gott in der 72. ir, Gott, ſey preis
und dank gebracht! dich ruͤhme harf, und pſalter! ich bin ein wunder deiner macht, mein ſchoͤpfer und er⸗ alter, mein ganzer leib er⸗ aut von dir, ſammt einem jeden ſinn an mir, beweiſet deine groͤſſe.
2. Haupt, aug und ohr, und mund, und hand, die ich zu dir erhebe; die haut, ſo kuͤnſt! ich ausgeſpannt, der nerven fein gewebe, und alle glieder ſa⸗ gen mir; ich ſey, o Gott, ein werk von dir, ein werk von deiner weisheit.
3. Ach, haͤtteſt du mein auge
nicht ſo künſtlich zubereitet:
was nützte mir der ſonnen
licht, ihr glanz vor mir dr
breitet? Dann ſaͤh ich nicht
mit welcher pracht du, Herr, durch deine weiſe macht t was du erſchaffen, ſchmuͤckeſt.
4. Ich jauchze, daß ich ſehen kan, und hoͤren, und empfin⸗ den, und reden. Beten will ich an, Gott ſehen und em⸗ pfinden. Mein mund ſey volt von deinem dank, und deiner ſchoͤpfung lobgeſang ſey mein gehoͤr gewidmet.
5. Wer leitet meines hlutes laus? Wer lenkt des herzens
und ſchwellt. ſie auf, damit ich leben nöge Gott iſt es, da dies alles thut. Schlag„herzl entflamme mich, o blut! 1 ich den hoͤchſten preiſe.
6. O pries ich, Hoͤchf ter, in⸗ mer dich, wenn ich die ſinn brauche, geh, lieg und ausruh⸗ des mich bewege, athme, hau⸗
l gieb, daß ich ewig dein hic freu! und daß mein leit ein tempel ſey, worinn dein geiſt ſtets wohne.
M. Wer nur den lieben Wos iſt vor deinem 73 ngeſichte der menſch, Gott, daß du ſein ge⸗
deinem lichte, auf ihn, den
ſchlaͤge? Wer regt die lun Ing
denkſt, und einen ſtrahl von
ſtaub hernieder ſenkſt! uis 9 V
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2. AA ſaheſt ant ſceenkindern den fallver langer zeit noch haſt du dieſer aus gittlicher barm unzaͤhlig viel zu gut
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anaeßasderlit aus erhe, dochwunde ſchon gebaut; daß er würdiz werde, ihm ſc ſinnen anvertraut. die züter dieſer welt! ſchen herrſchaft heim
4. du haſt ihm! mehr geſchenket; d 3 um heſſern hell le, wäche will und undigrhaſt dueinem noch che ſe nach dir in deizem worte zuge
—— VII. Von der tnal. OGot, d
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6 A chufe ſt, i Wußs dich 9 lu, zütgie


