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ergen Gebeht ain Ritewochen.
ni tiger vater! laß mich dir dieſen tag zu gleicher gnade, liebe und vorſorge befoh len ſeyn. Regiere mein herz, ſinn und gedanken, worte und wer e, durch deinen wehrten heiligen geiſt, da ich nichts ubels thue, noch dich beleidige. Leite mich auf ebener bahn. Gib mir die erkentniß, deine liebe je mehr und mehr zu erken⸗ nen. Gib mir das verlangen und die kraft mich derſelben ee mehr und mehr wuͤrdig u machen, und laß mein erz deinen tempel und wohnung ſeyn. Ach HErr aallmaͤchtiger GOtt du biſt maein vater, ich dein kind; nnmveerlaß mich nicht, denn auf 3dich bia ich geworfen aus
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mutter leibe, mein gluck
werk in deſſen kraft voll⸗ bringe, fuͤr deinen vaͤterli⸗ hchen beyſtand dir ſtets herz⸗ lich danke; mit dem, was mir deine guͤte verliehen hat, mich kindlich begnuͤ⸗ daß gen laſſe, und nicht nach mehrem oder verbotenem trachte. Zeuch mich von der welt und ihrer luſt ab;
und ungluͤckſteht allein bey g
ich begehre ihrer nicht. Sey du mir nur, mein GOtt! nicht ſchrecklich in der noht! denn wenn ich nur dich habe, ſo frage ich nichts nach himmel und erden. Du biſt nur wehr⸗ ter, als alle ſchaͤtze der welt. Ach! gib, daß ich dich, du ſuͤße liebe, nimmermehr
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verlaſſe: Bleibe dieſen tag
und allezeit bey mir. Ich ck befehle dir alle das meini⸗
ge, auch alle meine freun⸗ de und feinde; jene erfreue,
dir. Sol ich nach deinem willen dieſen tag gluͤck ha⸗ ben, ſo verleihe mir deinen beyſtand, daß ich mich deſ⸗ ſen wol bediene. Solaber
auch ein ungluͤck uͤber mi 3 kommen, ſo gib mir geduld
dieſe bekehre. Nim dich auch, nach deiner
ſonderheit aller verlohrnen und irrenden ſchafe Iſrae⸗ lis an; ſey das ewige heil
es zu ertragen. Indeinem amen, o vater fange ich a ich mein
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großen liebe, aller armen undnoht⸗ leidenden, aller bekuͤmmer⸗ ch ten und troſtloſen, und in⸗
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deiner kirchen, und laß auch
fagt m g ch tüuſ Neixt


