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Abend⸗Gebe am age.
was mein iſt. Du biſt mein vater, ich dein kind; ach!
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laß mich in deine heilige haͤnde, zum zeitlichen und ewigen ſegen ſtets einge⸗ eiihnet bleiben. Du licht
Herr! ſchütze mich durch deine macht, 1 Und bleib im finſterniß mein
nacht und hoͤlll e
So ſchreckt
er menſchen/ jaß leuchten 1(Err GoOtt vater
dein antlitz uͤber mich, daß ich im lichte wandele, und heute deinen ſabbath alſo heilige, daß ich der ſchul⸗ digen ehre, die dir gebuͤh⸗ ret, und der werke der lie⸗ be, damit ich meinem nech⸗ ſten verpflichtet bin, nicht vergeſſe; bis ich endlich, kraft der froͤlichen aufer⸗ ſtehung deines ſohnes JE⸗ ſu, auch zu dir, zu dem ewigen ruhe⸗tage des him⸗ mels aufgenommen werde. Erbarme dich uͤber mich (und alle die meinigen) und ſey mir gnaͤdig jezt, in der ſtunde meines todes, und am tage deines lezten und ſtrengen gerichtes, um deines heiligen namens wil⸗ len, amen. b
Abend⸗Gebeht am ich Sonntagh. Der tag iſt hin: es koͤmt die nacht,
D im himmel, und HErr meines lebens! dein thun iſt ja lauter guͤte und treue; Du haſt mich ſen tag lebendig erhalten, und mir alles gute erzei⸗ get, auch mich nach d großen und unergru chen barmherzigkeit fuͤr al lem uͤbel behuͤtet, mein ben erhalten, und mich wolthaten uͤberſchuͤttet dein aufſehen hat meine odem bewahret. Daru preiſet dich meine ſeele⸗ mein mund iſt voll der
ruhmes. Billig aber mi ich mich ſchaͤmen, daß mich auch heute a b ſuͤndiget, und nicht recht
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