1197-8 Berufs und Standes Lieder.
tag als bey der nacht. Er
iſt, der mir macht. den weg geleg nicht auf die ſeite traͤgt.
4
Er hat uns ſelbſt ſein wort gegeben, Daß uns bey ihm kein leid geſchicht: Un wenn der weg voll drachen waͤr; Geht doch ſein ſchutz
mir die laͤngſte mei uns fuüͤhren, Wie GOttes le Zu einemkurzen ſchritte hand uns Kein ſtein wird in Weil wir aus ſeiner lei⸗
weg und leben, Und wer ihm folgt der irret nicht.
ſtets vor uns her.
7. Die wagenburg iſt ſtets geſchlagen, Die er um Dothans berg geſetzt“. Er laͤſſet uns auf haͤnden tra⸗ gen, Daß unskein ſtoß den fuß verletzt. Die engel muͤſ⸗ ſen, wo wir gehn, Zur rech⸗ ten und zur linken ſtehn. a. B. Koͤn. 6,17.
9. Indeſſen laſſen wir gnaͤdig lenkt;
elegt, Den er tung ſpuͤren, Daß er auf ſunſer b beſes dene⸗ Er ſſt wahrheit, wunderlich es oftmals 6.Er ſelbſtiſt wahrh ſcheint, So ſelich iſt es doch gemeint.
So
10. Ich reiſe, HErr!in deinem namen; Sey duge⸗
dfaͤhrte, weg und ſtab. Die
helden die zu Jacob ka⸗ men“, Send auch zu mei⸗ nem ſchutz herab. Mach aus und eingang ſo be⸗ gluͤckt, Daß mir kein fall das ziel verruͤckt.
* I. B. Moſ. 32, 1.
u. Bleib bey uns/ wenns wil abend werden, Gib
ch⸗llicht durch deine gegen⸗
wart. Sey hier mein leit⸗ ſtern auf der erden: Undi
8. So wollen wir allhier aauf erden, Wo wir nur arme pilger ſeyn; Bis wir ndort himmels⸗buͤrger wer⸗ den, Da ehen wir zu
8 IJEſnu ein. Ein ſanfter tod
eigt uns die bahn, Wie
der kreuz⸗ſteg ſchwer und hart; Sotroͤſt uns auf die
Chriſti ſchooße hat.
nem ſchutz un
1 4 .“ 9 8
1 man zur heimat kommen ſenn, Und auch indeſſen 8 deine pflege Den neinen
ruheſtatt, Die man in
dt, F
dnna ihſte
unm
Veil n
ſt ſandA
12. Wirſt du bey mir auf dieſem wege Mit dei⸗ leitung


