1334 Hoffnung auf die Erloͤſung von allen Leiden ꝛc.
lichkeit. Ach, ich flehe, Herr! verlaſſe mich nicht auf der Todesſtraße! 7. Glaͤubig will ich zu dir fliehen, auf dem bittern Todesgang; mit dir will ich froͤhlich ziehen in das rechte Vaterland, in das ſchoͤne Paradies, das dein Wort dem Schaͤcher wies; dahin wirſt du mich auch fuͤhren, dort mit ew'ger Klarheit ieren. 8. Ob mir ſchon die Augen brechen, das Gehoͤr mir ganz verſchwind't, ich kein Wort vermag zu ſprechen, der Ver⸗ ſtand ſich nicht beſinnt, biſt du doch mein Licht und Hort, Leben, Weg und Him⸗ melspfort'; gnaͤdig wirſt du mich regie⸗ ren, auf der rechten Bahn heimfuͤhren. 9. Laß dein'n Engel mich dann tra⸗ gen, nach hier uͤberſtandener Noth, wie einſt Lazarum nach Klagen, zu dir, Va⸗ ter, durch den Tod. Laß mich ruhn in deinem Schooß, mach' mich alles Jam⸗ mers los, bis mein Leib einſt aus der Erden wird von dir erwecket werden. 10. Freu’ dich ſehr, o meine Seelc, und vergiß der Noth und Qual. Chri⸗ ſtus, dem ich dich befehle, ruft dich aus dem Jammerthal. Seine reun au err⸗
———


