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Heilſame Erinnerung an den Tod. 1321
7. Tritt im Geiſt zum Grab oft hin, ſiehe dein Gebein verſenken, ſprich: Herr! daß ich Erde bin, lehre du mich's ſelbſt bedenken. Lehre du mich's jeden Tag, daß ich weiſer werden mag.
Mel. Ich hab' mein' Sach ꝛe.
839. Wie flieht dahin der Men⸗ ſchen Zeit, wie eilet man zur Ewigkeit! Wie Mancher ſinkt, eh er's gedacht, in Todes Nacht! O eitler Menſch! nimm's wohl in Acht.
2. Das Leben iſt gleich einem Traum; gleich einem leichten Waſſerſchaum, iſt alle ſeine Herrlichkeit. Der Strom der
Zeit reißt ſchnell uns fort zur Ewigkeit.
3. Nur du, mein Gott! du bleibeſt mir das, was du biſt; ich traue dir. Es falle Berg und Huͤgel hin, mir bleibt's Gewinn, wenn ich dein todt und lebend bin.
4. So lang' ich noch auf Erden wohn', erwecke mich, o Gottes Sohn! Verbor⸗ gen iſt mein Todestag, des Richters Tag; gib, daß ich ſtets bereit ſeyn mag.
5. Was hilft die Welt in Todesnoth? was Ehr' und Reichthum nach dem Ton.
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