Druckschrift 
Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Großherzogtum Hessen
Entstehung
Einzelbild herunterladen

des Chriſe

Nre ſ er Tugend ten

uf Graͤbern der br 4 ſe der dum 1

uf's Neue werig 4 b ic der uin

Treue!, 4 ir jede Ffltt, 6

mein ſterbend 1

el. Es iſt das Heil me

9 Mein ebe leht u die Macht des dh bezwungen, und 1 aus des Grabalt Hott ſich aufgite⸗

Er iſt mein zu

Sieg iſt mein. dn nein ganzes daberſe ihm will ich uſ

Nicht ewig vid, Wort hält, de d eſu, ſchauen. Daf

mich zufrieden ſt

4 bei der Ei nen. Ich bin ſi unverzagt, weil ni den zugeſagt: K ihr ſollt leben.

Wird gleich nut

Todes Raub; en

wieder leben, mi

der Verweſung? neu gebildt a un du, o große dh nun deinn d

unter beſondern Umſtänden.

rufen wirſt, zum Leben auf⸗ zuwachen.

4. Wie froh und herrlich werd' ich dann vor dir, mein Heiland, ſtehen! Dann nimmſt du mich mit Ehren an, läßt in dein Reich mich gehen. Forthin von keiner Laſt beſchwert, an Leib und Seele ganz verklärt, leb' ich bei dir dann ewig.

5. O welch ein ſel'ges Theil iſt mir in jener Welt bereitet! Der Freuden Fülle iſt bei dir. Von dir, o Herr, geleitet, werd' ich in deinem Himmelreich, unſterblich, deinen Engeln gleich, voll⸗ kommne Luſt genießen.

6. Denn wo du biſt, da ſollen die, die dir hier fol⸗ gen, leben, und ewig frei von Schmerz und Müh', von Seligen umgeben, ge⸗ nießen deine Herrlichkeit. O was ſind Leiden dieſer

Zeit, Herr, gegen jene Freuden! 7. Laß die zukünft'ge

Herrlichkeit mir ſtets vor

Augen ſchweben; und oft in dieſer Prüfungszeit mein Herz dahin erheben, wo keine Schwachheit uns mehr drückt, wo wir, der Sterb⸗ lichkeit entrückt, frohlockend vor dir wandeln.

8. Erwecke mich dadurch zum Fleiß, der Tugend nach⸗ zuſtreben, und als dein Jüͤnger, dir zum Preis, nach

521

deinem Wort zu leben! Und fühl' ich hier noch Noth und Schmerz; ſo tröſte ſelbſt da⸗ mit mein Herz: Es kommt ein beßres Leben!

In eigener Melodie.

700 wie ſelig ſeid

ihr doch, ihr Frommen, die ihr durch den Tod zu Gott gekommen! Ihr ſeid entgangen allen Leiden, die uns noch um⸗ fangen.

2. Hier, ach hier iſt auch das beſte Leben immer noch mit Sorg' und Furcht um⸗ geben. Was wir hier ken⸗ nen, iſt noch kein vollkomm⸗ nes Glück zu nennen.

3. Ihr hingegen ruht in ſicherm Frieden, der euch nach dem Kampfe ward be⸗ ſchieden. Kein Schmerz, kein Leiden ſtört euch im Genuſſe reiner Freuden.

4. Abgetrocknet ſind all' eure Thränen, ihr genießt ſchon, wornach wir uns ſeh⸗ nen; ihr hört und ſehet, was des Menſchen Geiſt hier nicht verſtehet.

5. Ach, wer wollte denn nicht fröhlich ſterben, und ſtatt Erdenglücks, den Him⸗ mel erben? Wer wollt' in Zeiten ſich auf dieſen Wech⸗ ſel nicht bereiten?

6. Hilf uns, Jeſu, ernſt⸗ lich darnach ſtreben! Komm' und führ' uns zu dem hö⸗

hern