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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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16 Die Haustafel. zu ermahnen, durch die heilſame Lehre, und zu ſtrafen die Widerſprecher. 4 Tim. 3, 2 Tit. 1, 6.

Was die Zuhörer ihren Lehrern und Seelſorgern zu thun ſchuldig ſind.

Eſſſet und trinket, was ſiie haben, denn ein Arbeiter iſt ſeines Lohnes werth. Luk. 10, 7.

Der Herr hat befohlen, daß die, ſo das Evangelium verkündigen ſollen, ſich vom Evangelio nähren. 1 Kor. 9, 14.

Der unterrichtet wird mit dem Wort, der theile mit allerlei Gutes dem, der ihn unterrichtet: Irret euch nicht, Gott läſſet ſich nicht ſpotten. Gal. 6, 6. 7.

Die Aelteſten, die wohl vorſtehen, die halte man zweifacher Ehre werth, ſonderlich die da arbeiten im Wort und in der Liebe. 1 Tim. 5, 17.

Wir bitten euch, lieben Brüder! daß ihr erkennet, die an euch arbeiten, und euch vorſtehen in dem Herrn, und euch ermahnen. Habt ſie deſto lieber, um ihres Werks willen, und ſeid friedſam mit ihnen. 1 Theſſ. 5, 12. 13.

Gehorchet euren Lehrern und ſolget ihnen, denn ſie wachen über eure Seelen, als die da Rechenſchaft dafür geben ſollen, daß ſie es mit Freuden thun, und nicht mit Seuſzen, denn das iſt euch nicht gut. Hebr. 13, 17.

Von der weltlichen Obrigkeit.

Jedermann ſei unterthan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es iſt keine Obrigkeit ohne von Gott .

Wo aber Obrigkeit iſt die iſt, von Gott geordnet. Wer ſich nun wider die Obrigkeit ſetzet, der widerſtrebet

Gottes Hrdnung; die aber widerſtreben, werden üͤber ſich ein Urtheil empfahen. Denn ſie trägt das Schwert nicht umſonſt, ſie iſt Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Strafe über den, der Böſes thut. Röm. 13.

Von

den Unterthanen.

Gebet dem Kaiſer, was des Kaiſers iſt, und Gott, was Gottes iſt! Matth . 22, 21.

7

Von d

So ſeid nun aus Strafe willen ſend

t i Derohalben müſſt

dem der Schoß 9 Furcht, dem die S

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ebühret. Jöm. 1. So ermahne ih thue Bitie, Gebct,

Menſchen, füt die daß wir ein geruhi aller Goitſeligkeit dazu auch angeneh . 2. 3. Erinnete ſie, de terthan und gehor Seid unterthan Herrn willen, den Hauhtle Rache über die

1. Petr. 2, 13.

NI der

Ihr Männer und gehel dem ſeine Eßre als? euer Gebät nich ſeid nicht bitter

Die Weiber Herrn, wie S Herr, welcher und nicht ſo ſe

Ihr Väter

ſie nicht ſcheu und Vermahnn

Ihr Kinder