14 Morgengebät am Freitage.
gen, laß dieſem Hauſe, laß allen Menſchen deine mäch⸗ tige Beſchirmung wiederfahren; verhüte gnädig Unglück und Schaden! Soll ich in dieſer Welt wieder erwachen,
ſo ſei ferner mein Gott, wie du es bisher geweſen biſt; ſo führe mich an deiner Hand auf dem Lpege, den ich noch durch dieſe Welt zu gehen habe; ſo laß dein Auge
mich leiten, daß ich nicht von deinen Geboten abweichen ſo regiere mich, daß ich, als ein Erbe der Unſterblich keit, mich immer würdig in meinem Berufe betrage, und ſchon auf Erden mein Wandel im Himmel ſei! Amen.
Morgengebaͤt am Freitage.
Seiland der Welt! 2 für alle geſtorben, fort nicht ihnen ſelbſt leben,
Treueſter Mittler! du biſt darum auf daß die ſo da leben,
0 ſondern dir der du für ſie
geſtotben und auferſtanden biſt Dir widme ich heute mein Leben und Denken von neuem, da ich mich erin⸗ nere, daß du an einem Freitage dein theures Leben aus Liebe für mich gelaſſen haſt. Ach, laß mich nie ver⸗
geſſen, wie viel Mühe und Arbeit dir meine Sünden ge⸗ macht haben, damit ich keinen derſelben gering achte In deinem Leiden laß mich die Güte und den Ernſt Gottes ſchauen. Gieb, daß ich mich dieſer Güte im Glauben freue, und dich, o Gottes Sohn, lebenslang für mei⸗ nen höchſten und beſten Freund halte, indem ja niemand größere Liebe hat, als die, daß er ſein Leben läſſet für ſeine Freunde. Und da ich in deinen Leiden, mein Bür⸗ ge, ſehe, wie ernſtlich Gott die Sünde haſſe und ſtrafe, ſo gieb mir Gnade, ſo lche auch ernſtlich zu haſſen und zu vermeiden. Du riefeſt an deinem Kreuze: Mein Gott, mein Gott! warum haſt du mich verlaſſen? Ach bitte deinen himmliſchen Vater für mich, daß er weder heute noch jemals mich verlaſſe noch verſäume. Du trugeſt dein Kreuz ſelbſt zu deinem Tode, und unterwarfeſt deinen Willen dem Willen deines himmliſchen Vaters. Gib, daß auch ich mich dieſem heil igen Willen in kind⸗ lichem Gehorſam unterwerfe, mein Kreuz auf mich neh⸗ me, und dir auf allen Wegen deiner Tugenden beſtän⸗ dig nachfolge. Und wie du mitten in deiner Pein der Deinen nicht vergaſſeſt, ſondern auch auf deren leitlict Wohl⸗
Norge
un d ale ne mir zu nur ahe und Se ſerm Fleiſche leiden deinſelbigen Sinne welchem du gelitte Krenze ein Fluch in dir J eine t wi e en an Selle un enz ſ eßen Bildd du ſogar füt dein voll Saäite a Sanſtmußh bei all ttwa heute durch? Lamm Gottes , d hat, erbarme dich rkennen, die dich verwerfen, gen. Laß das W zöttliche Kraft u an mich und alle diner Herrlichkeit dir im Parad ieſe und allezeit meine Herr! du getreuer
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ich danke d gegen mich. Gilt mein aufrichti ges allen Dingen zu Vergevung wegen nig genact hrb daß ich) wich ni laſe, als werde
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ich ſe auch nich
mich feſt überz


