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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
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Evangelium, Lucä 15, v. 1:10.

Jeſu allerlei Zöllner und Sünder,

Und die Phariſäer und Schrift⸗ d ſprachen: Dieſer nimmt die Er ſagte aber zu ihnen ſt unter euch,

(Fs naheten aber zu daß ſie ihn hoͤreten. gelehrten murreten un Sünder an und iſſet mit ihnen. dies Gleichniß und ſprach: Welcher Menſch i der hundert Schaafe hat, nicht laſſe die neun und neunzig in der Wüſte, und hin⸗ gehe Uach dem verlornen, bis daß er es finde? Und wenn er es gefunden hat, ſo legt er es auf ſeine Achſeln mit Freuden. Und wenn er heimkommt, ruft er ſeine Freunde und Nachbarn, und ſpricht zu ihnen: Freuet euch mit

mir, denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war. Ich ſage euch: alſo wird auch Freude ſeyn im

Sünder, der Buße thut vor neun und die der Buße nicht bedürfen. Oder, at, ſo ſie den Einen kehre das Haus, e? Und wenn ſie

Himmel über einen neunzig Gerechten, welches Weib iſt, die zehn Groſchen h verlieret, die nicht ein Licht anzünde, und und ſuche mit Fleiß, bis deß ſie ihn find

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ihn gefunden hat, ſo ruft ſie ihre Freundinnen und Nach⸗

barinnen, und ſpricht: Freuet euch mit mir; denn ich habe meinen Groſchen gefunden, den ich verloren hatte. Alſo auch, ſage ich euch, wird Freude ſeyn vor den En⸗ geln Gottes, über einen Sünder, der Buße thut.

Am 1v. Sonntage nach Trinitatis. Epiſtel, Röm. 8, v. 18⸗23.

Denn ich halte es dafür, daß dieſer Zeit Leiden der Herrlichkeit nicht werth ſei, die an uns ſoll geoffen⸗

baret werden. Denn das ängſtliche Harren der Kreatur wartet auf die Offenbarung der Kinder Gottes. Sinte⸗

mal die Kreatur unterworfen iſt der Eitelkeit, ohne ihren Willen, ſondern um deß Willen, der ſie unterworfen hat, auf Hoffnung. Denn auch die Kreatur frei werden wird von dem Dienſt des vergänglichen Weſens, zu der herrli⸗ chen Freiheit der Kinder Gottes. Denn wir wiſſen, daß alle Kreatur ſehnet ſich mit uns, und ängſtigt ſich noch immerdar. Nicht allein aber ſie, ſondern auch wir ſelbſt,

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