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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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14 Epiſteln

Amts. Lehret jemand, ſo warte er der Lehre. Er mahnet jemand, ſo warte er des Ermahnens. Gelt jemand, ſo gebe er einfältig. Regieret jemand, ſo ſe er ſorgfältig; übet jemand Barmherzigkeit, ſo thue en mit Luſt. Die Liebe ſei nicht falſch. Haſſet das Ang hanget dem Guten an. Die brüderliche Liebe unter eina der ſei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehr⸗ bietung zuvor Seid nicht träge, was ihr thun ſoll Seid brünſtig im Geiſt. Schicket euch in die Zeit. Sa fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübſal. Haltet a am Gebät. Nehmet euch der heiligen Nothdurft an. Han berget gerne. Segnet, die euch verfolgen, ſegnet und ſi⸗ chet nicht. Freuet euch mit den Fröhlichen, und weint mit den Weinenden. Habt einerlei Sinn unter einande Trachtet nicht nach hohen Dingen, ſondern haltet eug herunter zu den Niedrigen. n

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Evangelium, Joh, 2, v. 1711.

Un am dritten Tage ward eine Hochzeit zu Kangait Galliläa, und die Mutter Jeſu war da. Jſtt aber und ſeine Jünger wurden auch auf die Hochztt geladen. Und da es am Wein gebrach, ſpricht die Mule

Jeſu zu ihm: Sie haben nicht Wein. Jeſus ſpricht zu in

Weib, was habe ich mit dir zu ſchaffen? Meine Stunde ge

Seine Mutter ſpricht zu ds Es waren abe

iſt noch nicht kommen. Dienern: Was er euch ſaget, das thut.

allda ſechs ſteinerne Waſſerkrüge geſetzt, nach der Pih de

der jüdiſchen Reinigung, und gingen je in einen züen oder drei Maas. Jeſus ſpricht zu ihnen: Füllet die Wiſſen krüge mit Waſſer. Und ſie fülleten ſie bis oben an. Un er ſpricht zu ihnen: Schöpfet nun und bringts det Speiſemeiſter, und ſie brachtens. Als aber der Spiſß meiſter koſtete den Wein, der Waſſer geweſen war, n wußte nicht von wannen er kam, die Diener aber wußkans dis das Waſſer geſchöpfet hatten, rufet der Speiſemeſſe den Bräutigam, und ſpricht zu ihm: Jedermann gut zum erſten guten Wein, und wenn ſie trunken word ſind, alsdann den geringern, du haſt den guten Wih

bisher behalten. Das iſt das erſte Zeichen, das I

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