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Gra dn Tod zur Ewiſt
unter beſondern Umſtaͤnden.
wir uns hier der Tugend weihn, kann uns der Tod
nicht ſchrecklich ſeyn. Mel. Schwing dich auf, zu
Tode 684 Leenden mnde
Würmern ihre Habe! See⸗
len werden nicht zu Staub,
ſchlummern nicht im Grabe. Senkt auch dieſen Leichnam
ein! Laßt ihn niederrollen,
uns ihn ſegnen und uns freun, daß wir leben ſollen.
2. Seht, da liegt der Todte
nun in geweihter Stille! Freunde, laßt den Theuren ruhn! Es iſt Gottes Wille. Weinet nicht, er hat nun ſchon, was wir erſt erſeh⸗ nen. Ihn erweckt kein Kla⸗ geton! Trocknet eure Thrä⸗ nen!
3. Stimmet an das hohe
Lied von der Auferſtehung!
Wißt, als Jeſus einſt ver⸗ ſchied, folgte bald Erhö⸗ hung. Fromme ruhn in ſei⸗ ner Hand, ruhn in ſanftem Frieden. Er, der ſtarb und auferſtand, hat ihr Heil entſchieden.
4. Aerntefeld! Hier ruhen ſie, Chriſten, unſre Brüder:
kampften, aber kämpfen nie nun auf Erden wieder. Heil dem Guten, der hier fand ſanfte Ruh der Müden! Fuͤr das beßre Vaterland ſchlummre er hienieden!
5. Saaten der Unſterb⸗ lichkeit! Heilige Gebeine!
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Bald verſtrömt auch unſre
Zeit, ruft der Tod: erſcheine!
Ruf er dann; wir ſind be⸗ reit. Wer des Lebens Gabe nützet für die Ewigkeit, zit⸗ tert nicht am Grabe.
Mel. Herr, ich habe mißgehandelt 68 5 Ruhet wohl, ihr Todtenbeine, in
der ſtillen Einſamkeit; ruhet, bis der Herr erſcheine einſt am Ende dieſer Zeit; euch, die Nacht und Graber decken, durch der Allmacht Ruf zu wecken. 1 2. Nur getroſt, ihr wer⸗ det leben! Der das Leben ſelber iſt, wird euch neues Leben geben! Er gelobts, er, Jeſus Chriſt : die in ſeinem
Namen ſterben, ſollen nim⸗
mermehr verderben.
3. Und wie ſollt' im Gra⸗ be bleiben, der ein Tempel
Gottes war? den der Herr ließ einverleiben ſeiner aus⸗ erwahlten Schaar, die er ſelbſt durch Blut und Ster⸗ ben hat erkauft zu Himmels⸗ erben 4. Nein, die kann der Tod
nicht halten, die des Herren


