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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
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genommen;

466 Geſinnung und Verhalten des Chriſten

Auch dies hat deine Hand gethan; wir weinen, Herr, und beten an.

3. Wir weinen und ver⸗ ehren doch auch deine Huld; ſie half uns noch und hielt der Flammen ſchnellen Lauf, der Uebrigen zu ſchonen, auf.

4. Mit unſern Brüdern ſeufzen wir in ihrem Jam⸗ mer, Gott, zu dir. Laß ſie nicht hülflos, tröſte die, die du gebeugt haſt; ſegne ſie! 5. Ach, der Verſchonte fliehe nicht die Uebung ſeiner ſchönſten Pflicht, der Pflicht: Betrübte zu erfreun, barm⸗ herzig durch die That zu ſeyn!

6. Uns wieder ſegnen kannſt du, Gott, in Heil verwandeln jede Noth. Ja, weiſe, liebevoll, und gut iſt Alles, was dein Wille thut.

7. Gib Unterwerfung und Geduld, und laß uns deiner Vaterhuld mit frommer Zu⸗ verſicht vertraun, und ſtets auf deine Hülfe baun!

8. Schütz unſer ganzes Vaterland vor Mangel, Seu⸗ chen, Krieg und Brand! Gib, weil du unſer Vater biſt, uns Allen, was uns heil⸗ ſam iſt!

Nach großem Verluſt. Mel. Herzliebſter Jeſu! 638 5 u haſt es mir

gegeben und Preis dir, o Herr! Zwar iſt mein Herz

beklommen; doch mein Ver⸗ trau'n, mein Glaube ſoll

nicht wanken; ich will dir

danken! 2. Verborgen mir, doch gütig iſt dein Wille! Du biſt

mein Gott, und meine Seeb

iſt ſtille. Du führſt gewiß

mich auch auf rauhen We⸗

gen dem Heil entgegen. 3. Wenn's nützlich mir

und wenn es deiner Ehre, Allwiſſender, gemäß gewe⸗ ſen wäre; du hätteſt lieber Glück mir zugewendet, als

Noth geſendet.

4. Du ſahſt vielleicht, ich würd' in guten Tagen nicht mehr nach dir und deinen

Rechten fragen; ich wuͤrde ſtolz des Glücks mich über⸗ heben und ſündlich leben. 5. Gott, wenn ich dies im Stillen überlege, ſo preiſ ich dich und ehre deine Wege⸗ Was hülf' es mir, die ganze Welt zu erben und zu ver⸗ derben?. 6. Und viel des Guten iſt mir noch geblieben, mein guter Name; Freunde, die

dir, es iſt mein gut Gewiß ſen mir nicht entriſſen.

7. Wie ſollt' ich nicht auf deine Güte ſchauen: nicht

mich lieben, und, Dank ſei

ruhig ſeyn und ſtandhaft

vertrauen? Auch künftig witſ du, was zu meinem keben mir Noth iſt, geben. 8. Herr, ſegne du die Ar⸗ beit meiner Haͤnde, und leite

gnädig

aidg I nde

fügſt un bin ich zuß

Auf Mel. Bo

639

ich vertre dig und du biſ. meinen I terlich mi Segen, u wich!

4 36 dn, 8 freun; d ſenden, dräun. Gnaden, Gott , Schaden, der Noth! 3. So deben, m und Gut ben, Ge Hut. Erhe beglücke meiner deinem R

4 Kaß

en enpit Richts n kein Unf ſund laß froher R ſollen Un dankbar 1