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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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und rufet: Gott iſt Retter im Sturm und Wetter! 6. So mögen denn Gefah⸗ ren mich umſchweben und Eisgebirge ſich im Strome heben, und furchtbar dro⸗ hend jeden Damm erſchüt⸗ tern; ich will nicht zittern. 7. Zu dir empor will ich am Strome ſchauen und das thun, was ich ſoll, und dir vertrauen. Du, Herr, kannſt ſtets uns retten und

bewahren in den Gefahren!

Mel. Was mein Gott will

6 3 5 Wir ſind in Noth;

laß uns, o Gott, die Fluth nicht uͤber⸗ ſchwemmen! Nimm uns in Acht; wehr ihrer Macht! Du kannſt die Wogen hem⸗ men. Verbirg jetzt nicht dein Angeſicht; gedenk an uns in Gnaden! Gott , wenn uns jetzt dein Arm beſchützt, was kann die Fluth uns ſchaden!

2. Ach, hilf uns, Herr, Allmächtiger, um Jeſu Chri⸗ ſti Willen! Ach du allein kannſt uns befrein, kannſt Sturm und Wellen ſtillen. Erbarme dich, hilf väterlich; beſchütz uns Gut und Leben! Dann wollen wir dir, Gott, dafür Dank, Preis und Ehre geben.

Nach überſtandener Noth. Mel. Nun danket Alle Gott

6 3 6 Lotank bh diud

großer Gott, geſungen, daß

unter beſondern Umſtaͤnden.

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du durch deine Macht die wilde Fluth bezwungen! Verheerend brach ſie los, gleich dem empörten Meer, die Wellen rauſchten ſchon faſt über uns daher.

2. Doch mitten in der Fluth bewieſeſt du Erbar⸗ men und halfſt uns väterlich. Du zeigteſt an uns Armen, daß du, Allvater, nie uns allzuſehr betrübſt, uns nie verlaſſen kannſt, uns auch im Leiden liebſt.

3. Dies thatſt du, Mäch⸗ tiger, der jeder Fluth gebie⸗ ten, der Meere zaͤhmen kann, ſo mächtig ſie auch wüthen! Du ſchützeſt, du erhältſt, du hilfſt in jeder Noth; du biſt der Fluthen Herr, du biſt der Meere Gott .

4. Wer wollte dir, o Herr, durch Sünden widerſtreben, und nicht in Heiligkeit zu deiner Ehre leben? Folgt deinem Wink der Strom, gehorcht dir alle Welt: wie ſollten wir nicht thun, was, Vater, dir gefällt?

Nach einer Feuersbrunſt. Mel. Wann wir in höchſten 6 37 ott, deſſen Macht des Feuers Kraft um Segen und Verderben ſchafft; mit welcher ſchreck⸗ lichen Gewalt verwüſtet's, und wie leicht, wie bald! 2. Ach, manche Häuſer. hats verzehrt, und mancher⸗ Menſchen Gluͤck zerſtörtt

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