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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
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Am Geburtstage.

Mel. In allen meinen Thaten

61 5 Dir dank ich für 91 mein Leben, Gott, der du mirs gegeben; ich danke dir dafür. Du haſt, von Huld bewogen, mich aus dem Nichts gezogen; durch deine Güte bin ich hier.

2. Du, Herr, haſt mich

bereitet; mich väterlich ge⸗ leitet bis dieſen Augenblick. Du gabſt mir frohe Tage, und ſelbſt der Leiden Plage

verwandelteſt du in mein

Glück. 3. Ich bin, Herr aller Dinge, der Treu' viel zu ge⸗

ringe, mit der du mich be⸗

wacht. Damit ich, Staub und Erde, auf ewig glücklich werde, haſt du ſchon ewig mein gedacht.

. Du hörteſt ſchon mein Sehnen und zählteſt meine Thränen, eh ich bereitet war; noch war mir nicht das Le⸗ ben von dir, o Gott, gege⸗ ben, da wogſt du ſchon mein Theil mir dar.

5. Für alle deine Treue, Herr, deren ich mich freue, lobſinget dir mein Geiſt! Er, den du mir geſchenket, er iſt's, der dein gedenket, und freudig dich, o Vater, preiſt.

6. Daß du mit Kraft mich rüſteſt und mir mein Leben friſteſt: dies, Vater, dank ich dir. Daß du mich lieb⸗

reich führeſt, mit deinem

zu beſondern Zeiten.

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Geiſt regiereſt: dies Alles, Vater, dank ich dir.

7. Was mir in dieſem Le⸗ ben noch nützt, wirſt du mir geben: du gibſt's! Ich hoff' auf dich. Dir, Vater, dir befehle ich kindlich Leib und

Seele; Herr, ſegne, Herr,

behüte mich! Mel. Mein Gott, das Herz

6 16 Du läßt den Tag mich wieder ſehn, da ich, nach deinem Rath, o Gott , zu meinem Wohlergehn, des Lebens Bahn betrat. 2. Von ganzem Herzen preiſ' ich dich, daß mich dein Arm bis jetzt noch unverdient ſo väterlich geſegnet und be⸗ ſchützt.

3. O! häͤtt' ich doch aus Dankbarkeit das nun ver⸗ floßne Jahr ſo dir und dei⸗ nem Dienſt geweiht, als meine Pflicht es war!

4. Beſchämt, o Gott, fleh ich zu dir; vergib mir meine Schuld, und ſchaff ein reines Herz in mir, nach deiner Vaterhuld!

5. Hilf, daß ich in der Folgezeit, gerührt von dei⸗ ner Treu', von inniger Er⸗ kenntlichkeit dir thaätig dank⸗ bar ſei!

6. Schnell fliehen meine Tage hin. Mein Auge ſieht nicht ein, wie lang ich noch

auf Erden bin: dein Auge

fieht's allein. J. Viel⸗