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zu beſondern Zeiten.
4. Ermuntre dich zu dei⸗ nen Pflichten, ſei zu den ſchwerſten auch gefaßt: ſie gern und willig zu verrich⸗
ten, ſuch dir den Muth, be⸗
ſieg die Laſt! Schnell fliehen deine Tage hin; ach, unbe⸗ nutzt laß ſie nicht flieh'n! 5. Gebrauch', o Chriſt, dies Pilgerleben, wozu dirs
zur Tugend hat ers dir gege⸗ ben, ſo gibs denn auch der Tugend hin. Sie reichet dir nach kurzer Zeit das ſchönſte Loos der Ewigkeit.
6. Weih jede Stunde dem
Beſtreben für dein und dei⸗
ner Brüder Glück, ſo ſiehſt
du einſt auf dieſes Leben mit ruhig heiterm Blick zurück; du ſagſt, o welche Wonne dann, ich habe meine Pflicht gethan;
7. Und ſegneſt noch an Gottes Throne dieß Jahr als eine Zeit der Saat, nimmſt du aus ſeiner Hand die Kro⸗ ne, die er fuͤr dich bereitet hat. Drum, Chriſt, halt aus in deinem Streit, du käͤm⸗ pfeſt für die Ewigkeit.
Zeit und auch der Ewigkei⸗ ten. Laß mich auch jetzt mit
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Freudigkeit dein hohes Lob verbreiten! Ein Jahr iſt
abermals dahin. Wem daakl
ichs, Gott, daß ich noch bin? Nur deiner Gnad' und Guͤte.
2. Dich, Ewiger, dich bet ich an, unwandelbares Weſen! dich, den kein Wech⸗ ſel treffen kann. Wir wer⸗ den, ſind geweſen, wir blü⸗ hen und vergehn durch dich; nur du biſt unveränderlich, du warſt und biſt und blei⸗ beſt. 3. Herr, ewig währet dei⸗ ne Treu', mit Huld uns zu begegnen: und jeden Mor⸗ gen wird ſie neu, mit Wohl⸗ thun uns zu ſegnen. Ich kenne keinen Augenblick, da nicht von dir ſtets neues Glück mir zugefloſſen wäre.
4. Du haſt auch im ver⸗ floßnen Jahr mich väterlich geleitet, und wann mein Herz voll Sorgen war, mir Hülf' und Troſt bereitet. Von ganzer Seele preiſ' ich dich; aufs neue, Gott, er⸗ geb ich mich ganz deiner weiſen Führung.
5. Vergib mir alle meine Schuld von den verfloßnen Tagen, und laß mich deine Vaterhuld in Chriſto ferner tragen! Laß mich in deiner Gnade ruhn und lehre le⸗ benslang mich thun nach dei⸗ nem Wohlgefallen!
6. Gib neue Luſt und neue Kraft, vor dir gerecht zu
wan⸗


