Druckschrift 
Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
Einzelbild herunterladen

= dhriſten

ennen, dem da . 8 2 iſt Selighet s kennen biſt. tden

alrre Offente b tt aufgeſchlen kande der Eit⸗ 9 dich mir inne der wölbte i

er und der Stem

Sgen, der in ns ichlaͤgt; men Funken m er in mir d t; dieſen Geſ Leben aufftet = menwelt; in i er freier, nitn = Weltengeiſt,dh⸗ il gen Feier, ſi a der Erde, prel s Sehnen, odi eſer hohe keben nir ein unen 8 führt mich zu a hin! Nein, dei ucht verſchmach⸗ veſſten Duykel ven Ucht nau Sten in der Una

= V mein Leben ſ wid es Na 1 Lahn : d 1

4

1 lſend Sonnen

halen damn d

zu beſondern Zeiten.

Im Frühling.

Mel. Allein Gott in der Höh!

58 f Lb ſei Gott , der 9 den Frühling ſchafft, Gott, der den Erd⸗ kreis ſchmücket! Preis ſei ihm, Ehr', Stärk' und Kraft, der, was er ſchuf, beglucket! Der Herr erſchafft; der Herr erhält, er liebt und ſegnet ſeine Welt: lobſinget ihm, Geſchöpfe!

2. Das Land, das erſt er⸗ ſtorben lag, erwacht und lebt nun wieder. Es ſtrömt an jedem neuen Tag ſein Segen neu hernieder. Der Wurm, der in dem Staube lebt, der Vogel, der in Lüften ſchwebt, erfreut ſich ſeines Lebens.

3. Der Erde Antlitz iſt verjüngt; erheitert glänzt der Himmel; Gebirg und Thal und Wald erklingt von freudigem Getümmel. Mit Wohlgefallen ſchaut herab, der Allen Seyn und Leben

gab, auf ſeiner Schöpfung

erke.

4. Lobſinget ihm; er iſt uns nah! Singt, alle ſeine Heere! Der Herr iſt in den Himmeln da, auf Erden und im Meere. Ich preiſe dich, ich ſinge dir: denn du biſt, wo ich bin, bei mir mit Allmacht und mit Liebe.

5. Du rufſt die Wolken in das Land und ſtillſt den Durſt der Erde, daß mit den Gaben deiner Hand der Menſch geſegnet werde. Du

435

macheſt Hagel, Thau und Wind, die deiner Allmacht Boten ſind, zu unſrer Freu⸗ de Quellen.

6. Selbſt, wann von Don⸗ nerſturm bedräut, erſchrockne Länder zittern, ſtrömt Stär⸗ kung, Segen, Fruchtbarkeit aus Nacht und Ungewittern, dann bricht die Sonne neu hervor, und Alles jauchzt zu dir empor, vor dem die Wetter ſchweigen.

7. Von dir kommt, was uns hier erfreut, du Brunn⸗ quell aller Gaben. Dort wirſt du uns mit Seligkeit in reichen Strömen laben. Wohl, wohl den Menſchen, die ſchon hier ſich dir erge⸗ ben und einſt dir, als Chri⸗ ſten, freudig ſterben!

Mel. Gott, der du die Menſchen

586 Hhr hebt ſich 3 Gottes Sonne, länger ſtrahlt uns nun ihr Licht; Alles athmet neue Won⸗ ne, wenn ſie durch die Wolken bricht. Schau, der Früh⸗ ling ſenkt ſich nieder in die Waͤlder, auf die Flur. Die erſtorbene Natur lebet auf und wirket wieder. Opfre Gott, dem Schöpfer, Dankl Preiſ' ihn fröhlich, mein Geſang!

2. Munter zu der Arbeit wallet nun der Landmann hin aufs Feld, und ſein fro⸗ hes Loblied ſchallet laut em⸗ por zum Herrn der Welt.

Fe? Er

e