Druckschrift 
Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
Einzelbild herunterladen

hriſten

du biſes, dr

aacht.

von Mackt 4* dn ich dei wird auch di t rihn

er in deine t: ſo wach nicht. lir der Solijſ rrneute Kriſt en ich deß mh

er mein debn

du nich vol, n Hott auch no Fßg

u frommer Git

Tag iſt wie

der hin; und M es Lebens, wie lbracht? Ent⸗ gebens? Hab Frnſt dem Gu⸗ t? Hab' ich rrut,, nicht mei⸗ g ebt?

Sde Furcht des

a inn angeim A hank und mit r eifrigem Ver⸗ . ein Geſchöpf

an hſeinem Dienſ ſfamg und Cottes Freund

win dem Veruſ Ir angewieſen

Ind durch Flei

'ott, geprieſe

nitt * Welt ge m,

zu beſondern Zeiten.

und jeden Dienſt gethan, weil ihn der Herr gebot, nicht weil mich Menſchen ſah'n?

4. Wie hab ich dieſen Tag mein eigen Herz regieret? Hat mich im Stillen oft ein Blick auf Gott gerühret? Erfreut ich mich des Herrn, der unſer Fleh'n bemerkt?

Und hab' ich im Vertrau'n

auf ihn mein Herz geſtärkt?

5. Dacht ich, bei dem Ge⸗ nuß der Güter dieſer Erden, an den Allmächtigen, durch den wir ſind und werden? Verehrt' ich ihn im Staub? Empfand ich ſeine Huld? Trug ich das Glück mit Dank, den Unfall mit Geduld?

6. Und wie genoß mein Herz des Umgangs ſüße Stunden? Fuͤhlt' ich der Freundſchaft Glück, ſprach ich, was ich empfunden? War auch mein Ernſt noch ſanft, mein Scherz noch unſchuldsvoll? Und hab' ich nichts geſagt, was ich be⸗ reuen ſoll?

7. Hab' ich die Meinigen durch Sorgfalt mir verpflich⸗ tet, ſie durch mein Beiſpiel ſtill zum Guten unterrichtet? War zu des Mitleids Pflicht mein Herz nicht zu bequem?

Ein Glück, das Andre traf,

war dies mir angenehm? 8. War mir der Fehltritt leid, ſobald ich ihn began⸗

gen? Beſtritt ich auch in mir

ein unerlaubt Verlangen? Und wenn in dieſer Nacht

ꝑocꝑocoo-·--m,

429

Gott uͤber mich gebeut; bin ich vor ihm zu ſtehn auch willig und bereit?

9. Gott, der du Alles

weißt, was könnt ich dir

verhehlen? Ich fühle täglich noch die Schwachheit meiner Seelen. Vergib durch Chri⸗ ſti Blut mir die verletzte Pflicht, vergib und gehe du nicht mit mir ins Gericht! 10. Ja, du verzeiheſt dem, den ſeine Sünden kränken; du liebſt Barmherzigkeit und wirſt auch mir ſie ſchenken. Auch dieſe Nacht biſt du der Wächter über mir; leb' ich, ſo leb ich dir; ſterb ich, ſo ſterb' ich dir!

Mel. Befiehl du deine Wege

57 5 rmüdet von den

Sorgen und der Geſchäfte Laſt, die du mir jeden Morgen hier auferleget haſt, eilt, Herr, nach dei⸗ nem Willen der Körper jetzt zur Ruh', weint dir vorher im Stillen Dank meine See⸗ le zu.

2. Du gabſt Verſtand und Kräfte zu Allem, was ich that; gabſt Segen dem Ge⸗ ſchafte, für das ich Segen bat; du wandteſt allen Scha⸗ den, warſt mir Vertrau'n und Licht und übergabſt aus Gnaden mich dem Verder⸗ ben nicht.

3. Vergiß es nicht, o See⸗ le, was Gott an dir gethan; verehr' des Herrn Veſehle⸗

et

4 1