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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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rſeinen Näͤchſte ddt mit Falſchhei ggen! Nur Red⸗ k. offner Sim in ſeitsliebe ſchaff er ewig uns be

Unbeſtand,

in beſondern Verbindungen.

tenloſen Scherz mit from⸗ mem Eifer ſcheuen! Zum Sprechen gabſt du mir die Kraft; doch ſoll ich einſt auch Rechenſchaft von mei⸗ nen Worten geben.

Freundſchaft. Mel. Vom Himmel kam der

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Freund, der, Gott, durch dich

mit mir vereint, mit herz i⸗

chem Vertraun mich liebt, mit

mir ſich freuet und betrübt!

2. Der, feſt vereinigt erſt mit dir, in Einem Geiſte dann mit mir für Wahrheit nur und Tugend lebt, mit mir nach Einem Ziele ſtrebt!

3. Wir theilen brüderlich dein Licht, ermuntern uns zu jeder Pflicht; wir bitten dich vereint um Kraft, gleich

fromm zu ſeyn, gleich tu⸗

gendhaft. 4. Vom Irren hält er mich

zurück durch weiſen Rath,

durch ſanften Blick; und wenn er mir zu irren ſcheint: ſo warn' ich treulich ihn als Freund.

5. Nicht Argwohn, Miß⸗ traun oder Streit, nicht Freude und nicht Traurig⸗ keit, auch nicht des Glückes trennt unſrer Freundſchaft feſtes Band.

6. Wir theilen Alles, Freud

und Leid mit brüderlicher

Herzlichkeit: und treues Mit⸗

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gefuͤhl verſüßt uns Alles, was uns ſchmerzlich iſt. 7. Trennt auch das Schick⸗

ſal Freund von Freund; die

Herzen bleiben doch vereint durch Liebe, durch Gebet und Rath, und, wo wir

können, durch die That.

8. Vollenden wir einſt unſern Lauf; ſo nimmt uns dann Ein Himmel auf. Un⸗ endlich iſt die Seligkeit, die ewig uns vereint erfreut.

In eigener Melodie.

5 56 K errlich iſt's, an 8 Freundes Hand durch das Leben wandeln,

und durch Tugend und Ver⸗ ſtand feſt vereinigt handeln!

2Sünegreuiͤſchattgleicht

die Welt einem öden Grabe. Wohl mir, daß ich mehr, als Geld, daß ich Freunde habe!

3. Aber da iſt Freundſchaft nicht, wo nicht Tugend woh⸗ net, wo nicht auf dem Ange⸗ ſicht Herzensgüte thronet. 4. Sittſam iſt ſie; nicht beim Spiel, nicht bei Trink⸗ gelagen, nicht im lärmenden Gewühl darfſt du nach ihr fragen.

3. Aber o, du findeſt ſie

bei unſchuld'gen Scherzen; nur bei der Verläumdung nie, nie bei böſen Herzen. 6. Freundſchaft lehrt be⸗

ſcheiden ſeyn, Andrer Vor⸗ Freundſchaft

züg' ehren;

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gnügen kehren. Dd

5.

wird dir manche Pein in Ver⸗

7. Freund⸗