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im Frieden geht er ſeine hohe Bahn. Keine Laſt kann ihn ermüden, täuſchen ihn kein eitler Wahn. Ihn leitet die Wahrheit durch's Lebens⸗ getümmel; ſein Sinn und ſein Wandel iſt ſchon in dem Himmel. Ihm folget der Beifall der Edlen, und Ruh' ſtrömt ihm von dem Throne des Ewigen zu.
4. O wer wollte dieſe
Freuden, dieſe Seligkeit ver⸗
ſchmähn? Wer uicht ſelbſt im tiefſten Leiden auf der
Bahn der Tugend gehn?
Wenn oft auch die Kruͤfte des Pilgers ermatten; bald laben ihn wieder ſanft küh⸗ lende Schatten. thig, ihr Chriſten! Das Ziel iſt nicht fern. Uns winket
ein Vorbild; o folget dem
Herrn! Mel. Der unſre Menſchheit
508 Mein. Glaub iſt b—meines Lebens Ruh' und führt mich deinem Himmel zu, o du, an den ich glaube! Ach gib mir, Herr, Beſtaͤndigkeit, daß dieſen Troſt der Sterblich⸗ keit nichts meiner Seele rau⸗
X
Gluackſeligkeit wahrer Chriſten.
ſüßer die holde
Drum mu⸗
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Geſchlecht zu deiner Ewig⸗ keit ein Recht durch deinen Tod erworben. Zum Stau⸗
be kehr zurück der Staub;
mein Geiſt wird nicht des Todes Raub, du biſt für mich geſtorben. Mir, der ich dein Erlöſter bin, iſt die⸗ ſes Leibes Tod Gewinn
3. Ich bin erlöſt und bin
ein Chriſt; mein Herz iſt ru⸗ hig und vergißt die Schmer⸗ zen dieſes Lebens. Ich dul⸗ de, was ich dulden ſoll, und bin des hohen Troſtes voll: ich leide nicht vergebens. Gott ſelber mißt mein Theil mir zu; hier kurzen Schmerz, dort ew'ge Ruh. b 4. Was ſeid ihr Leiden dieſer Zeit, mir, der ich je⸗ ner Herrlichkeit mit Ruh' entgegen ſchaue? Bald ruft der Herr, und ewiglich be⸗ lohnet und erquickt er mich weil ich ihm hier vertraue; bald, bald verſchwindet al⸗ ler Schmerz, und Him⸗ melsfreuden ſchmeckt mein Herz. 5. Bin ich gleich ſchwach, ſo trag ich doch nicht mehr der Suͤnden ſchimpflich Joch in meinem Lauf auf Erden. Die Tugend iſt mir ſüße Pflicht: und wenn ich gleich hienieden nicht ganz frei von Fehlern werde, ſo iſt mein Troſt: Gott hat Geduld und ſtraft mich nicht nach meiner Schuld. 6. Der du den Tod fuͤr Bb mich


