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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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als die Seinen, ewig uns mit ihm vereinen.

5. Wie glücklich, Gott, ſind wir alsdann! Wie viel haſt du an uns gethan! O laß uns unſre Würde vor Augen haben jederzeit; ſo tragen wir mit Willigkeit der

kurzen Leiden Bürde. Herr, gib den Trieb in die Seelen, dich zu wählen, und im Leben uns dir ganzlich zu ergeben!

Mel. Schon iſt der Tag von 5 06 Wes heiter fließt . mein Leben hin und jeder meiner Tage, wenn ich dir, Gott, ergeben bin, der Sündenluſt entſage, von jeder böſen Neigung frei, und deiner heil'gen Vor⸗ ſchrift treu, rechtſchaffen denk und handle!

2. Sanft führt dann dei⸗ ne Vatertreu mich auf des Lebens Wegen; mit jedem Morgen wird ſie neu zu reicherm Heil und Segen. Du, deſſen Allmacht mich beſchutzt, gewährſt mir Alles, was mir nützt, lenkſt Böſes ſelbſt zum Guten.

3. Dich kennt, dich liebt, dir traut mein Herz; wie könnt ich je verzagen! Ich dulde ſtandhaft jeden Schmerz; du hilfſt die Laſt mir tragen. Verlaſſen kannſt du, Gott, mich nicht, ſtets warſt du meine Zuverſicht; du wirſt es ewig bleiben.

4. Wenn deine Gnade mich

Gluͤckſeligkeit wahrer Chriſten.

erquickt, und Ruh ins Herz mir ſendet, Gott, wenn dein Friede mich beglückt, und keine Reu mich kränket: wie ſelig bin ich dann in dir! Wie ahn' und fuͤhl' ich dann ſchon hier des Himmels hohe Freuden!

5. Die Bahn der Tugend und der Pflicht führt hin zum ew'gen Leben! O Gott, mein Gott, ich zweiſle nicht, du wirſt zu dem Beſtreben, ſie treu zu wandeln, deine Kraft, die alles Gute wirkt und ſchafft, mir Schwachen nicht verſagen!

Mel. Eins iſt Noth, ach 2 lieblich ſind der 507 L Tugend Pfade; Heil des Himmels iſt ihr Ziel. Hier empfind ich

BGottes Gnade und der ho⸗

hen Freuden viel. Was hilft es mir, wenn ich auch Welten gewinne? Vergänglich iſt je⸗ des Vergnügen der Sinne. Nur Freuden der Tugend ent⸗ fliehen mir nicht; ſie bleiben, wenn Alles auch wanket und richt.

2. Die Natur ſtreut Luſt und Wonne jedem in den Pilgerlauf; aber ſchöner geht die Sonne für den Freund der Tugend auf. Ihm ſtrah⸗ let von Sternen ein höhres Entzücken; ihm pflegen die Auen ſich ſchöner zu ſchmuͤ⸗ cken. Die irdiſchen Gaben ſind Labſal ihm nur; deun

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beut ſe imm Natur.

3. Furchtl in Fiieden hohe Bähn.

in ernüder kein eiller W die Wahrhei getümmel; ſein Wandel Himmel. 3 Beial der ſtrönt ihm d des Epigen dw

Uin tieſſten Bahn der Wenn oft des Vilger laben ihn! lende Schan thig, ihr Ch it nicht fen en Vyrbild. herrnt

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