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die— aß nie die un nde ſel ſtt der Putt keit, ſirt a mache! ent enn Bruͤder i mi r rii vergehen, re e ihr ÜUnrett ſet, uund ſollen ſi nd bitter kranke. der du mr e denken! roch wwecke dann, nich inre inem Henm , du ne. as Gedacni „der Sazen, die duit b ner weren Leideni mals fum h empfunden! lten? aß nich mn „als m neinem Fend du m— en, der mit nicht vf großmuth, 4. deine ſe*, Herr, matt Aie nich haſen, 3 en. ſollte 80 un nen, 7— fie Furcht une da djich ſonſ 6 der, 36 ück verlieren.
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laß in Allem mich ſchon hier auf Erden dir ähnlich wer⸗ den!
MNel. Chriſtus, der iſt mein
91⁰ Nie will ich wieder flu⸗ chen, wenn mir mein Haſſer
flucht; nie dem zu ſchaden ſu⸗ chen, der mir zu ſchaden ſucht.
2. Ich will ihm ſanft be⸗ b
gegnen, nicht drohen, wenn er droht, ſchilt er, ſo will
ich ſegnen, dieß iſt des Herrn
Gebot.
3. Mein Jeſus, der Ge⸗ rechte, vergalt die Schmach mit Huld; die Wuth ergrimm⸗ ter Knechte ertrug er mit Geduld.
4. Sollt ich denn wieder ſchelten, da er nicht wieder ſchalt? nicht ſo den Haß vergelten, wie er den Haß vergalt?
5. Verläumdung dulden müſſen, iſt ſchwer; doch die⸗ ſe Pflicht wird leicht, wenn das Gewiſſen für meine Unſchuld ſpricht.
6. Dieß will ich treu be⸗ wahren: ſo beſſert mich mein Feind, lehrt weiſer mich ver⸗ fahren, indem ers böſe meint.
7. Ich will die Fehler meiden, die er von mir er⸗ ſann; auch die will ich be⸗ ſtreiten, die er nicht wiſſen kann.
8. Durch Huld will ich mich rächen, an ihm das Gu⸗ te ſehn, und Gutes von
Verſoͤhnlichkeit und Feindesliebe.
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ihm ſprechen, wie koͤnnt er länger ſchmäͤhn?
9. Im Haß ihn zu ermuͤ⸗ den, will ich ihm gern ver⸗ zeihn, und als ein Chriſt zum Frieden, zu Dienſten willig ſeyn.
10. Wann, mich zu un⸗ tertreten, ihn Güte mehr erhitzt: ſo will ich für ihn eten, und Gott vertraun, Gott ſchuͤtzt!
Mel. Auf Chriſtenmenſch
(b) IAerbittre dir 491 V dein Leben nicht, o Chriſt, durch eigne Rache! Vergeben iſt des Menſchen Pflicht; vergelten Gottes Sache. Die Sanft⸗ muth, die ſein Wort gebeut, liebt Feinde, ſegnet und er⸗ freut.
2. Wahr iſts, empfindlich iſt der Schmerz, Unrecht und Kränkung leiden; und den noch ſoll des Chriſten Herz Zorn, Haß und Rachſucht meiden; ſoll nicht ſein eig— ner Richter ſeyn, vergeſſen ſoll er und verzeihn.
3. So ſchwer auch dieſe Pflicht dir ſcheint, ſo mußt du ſie doch üben; ſonſt biſt du nicht des HeilandsFreund, der ſie dir vorgeſchrieben. Empört dein Herz dawider ſich: ſo ſieh auf ihn, beſiege dich!
4. Wer hat wohl größern Widerſpruch von Sündern
hier erduldet, als er, der
Herr,


