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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
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4. Und ich fühlte keinen

Schmerz bei des Bruders

Leiden? Kalt und fühllos blieb mein Herz bei des Bru⸗ ders Freuden? Und es ſollt' in meiner Bruſt Stolz und Haß entbrennen? Koͤnnt' ich dann wohl Gott mit Luſt mei⸗ nen Vater nennen?

5. Brüder, nein, dieß Herz ſoll nie ſich vor euch verſchließen; immer will ich Sorg' und Muh' liebreich euch verſüßen. Alle, Alle le⸗ ben wir, um uns zu be⸗ glücken; und ihr ſeid nur theurer mir, wenn euch Lei⸗ den drücken.

6. Immer will ich, wie ich kann, ſie euch helfen tra⸗ gen: kann ich's nicht, euch tröſten dann, tröſten, mit euch klagen. Dann ſollt ihr an meiner Bruſt euren Gram verweinen, bis die Sonne neue Luſt euch ins Herz wird ſcheinen.

7. O gewiß, dann werdet ihr froh den Vater preiſen, und auch Duldern gern mit mir hülfreich euch erweiſen; werdet, ſüßer Troſt! auch mich, wann mich Leiden druͤ⸗ cken, mitleidsvoll und brüder⸗ lich tröſten und erquicken!

Mel. Jeſus, meine Zuverſicht

4 7 8 Mlen Chriſten und

auch mir hat der Herr dieß vorgeſchrieben: euren Nächſten ſollet ihr, als euch ſelbſt, von Herzen lie⸗

Allgemeine Menſchenliebe.

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ben! Heilig ſei uns allezeit, was der Herr uns hier gebeut!

2. Wir ſind Bürger Einer Welt, Kinder Eines Vaters, Brüder, die er huldreich all' erhält: Alle Eines Leibes Glieder, die ſein weiſer All⸗ machtsruf Alle, ſich zu lieben, ſchuf.

3. Eine ſterbliche Natur hat er Allen uns gegeben, und auch Eine Hoffnung nur: Hoffnung auf ein beßres Le⸗ ben, wenn wir hier in dieſer Welt redlich thun, was ihm gefällt.

4. Und wir ſollten uns ent⸗ zwein? Lieblos uns einander haſſen? Uns, zu unſrer eig⸗ nen Pein, Stolz und Neid beherrſchen laſſen? Wer kein Freund des Nächſten iſt, iſt

ürwahr kein Menſch, kein Chriſt.

5. Was wir auch aus Got⸗ tes Hand reichlicher, als Andre, haben: Anſehn, Reich⸗ thum, hoher Stand, Leibes⸗ kräfte, Geiſtesgaben, Alles dieß befreit uns nicht von der Menſchenliebe Pflicht.

6. Nein, der Gaben Un⸗ terſchied knüpft das große Band auf Erden, und wohl dem, der ſich bemüht, nütz⸗ lich, wie er kann, zu wer⸗ den; ſich der Menſchheit Dienſt zu weihn, auch im Kleinſten treu zu ſeyn.

7. Darum gib uns, Gott,

ein Herz, voll von wahrer

Menſchenliebe, das an And⸗ rer