ne Gram und Schmerzen! Faſſe neuen Muth! Wenn ſchon Kreuz dich druͤcket:
Gott iſt's, der es ſchicket, was er ſchickt, iſt gut. Wenn dich Noth ringsum bedroht, Sor⸗ gen ſtets mit dir erwachen: doch wirds Gott wohl ma⸗
en.
2. Iſt der Himmel trübe: wankt der Freunde Liebe, ſtehſt du, wie verwaiſt; ſchreckt mit jedem Tage ei⸗ ne neue Plage den bedräng⸗ ten Geiſt; weicht das Gluͤck auch ſtets zurück; ſcheints dich nie mehr anzulachen: doch wirds Gott wohl ma⸗
en. 1.W 3. Bürden abzunehmen; dazu dient kein Grämen: Gram ſey dir verhaßt! Un⸗ geduld macht Bürden, die dir leicht ſeyn würden, erſt zur Felſenlaſt. Zagend Herz, beſieg den Schmerz! Drückt die Bürde gleich den Schwa⸗ chen; doch wirds Gott wohl machen.
4. Du führſt Chriſti Na⸗ men; men, das iſt deine Pflicht. Werde nicht erſchüttert, wenn die Erde zittert und der Him⸗ mel bricht! Der ſteht feſt, wer Gott nicht laßt. Laß rings um dich Wetter kra⸗ chen: doch wirds Gott wohl machen.
5. Herrlich iſt die Krone, die der Chriſt zum Lohne ſei⸗ nes Kampfs empfängt. Nur
treu ihm nachzuah⸗
Pflichten gegen uns ſelbſt.
nicht ſelbſt verſchuldet, und dann froh erduldet, was dein Gott verhängt! Steh als Held vor aller Welt! Mag ſie deiner Hoffnung lachen; doch wirds Gott wohl ma⸗
chen.
6. Dabei ſoll es bleiben! Nie will ich mich ſtrauben, Gott getreu zu ſeyn. Stets, im Tod und Leben, bleib ich ihm ergeben; ich bin ſein, er mein. Was er will, ſey ſtets mein Ziel! Er weiß alle meine Sachen ewig wohl zu machen.
In eigener Melodie.
— ollt' es gleich 468 S deneülen ſcheinen, als verließ der Herr die Seinen: auch im Sturm und Finſterniß glaub ich doch: er hilft gewiß!
2. Wird die Huͤlfe gleich verſchoben, ſieht er doch mein Leid von oben. Hilft Gott nicht zu jeder Friſt; hilft er doch, wanns nöthig iſt.
harre ſtill; er gibt, wann
und wie er will. 4. Kann ich, iſt die Noth
am größten, mich doch na⸗
her Hülfe tröſten: er iſt ge⸗ gen mich, ſein Kind, mehr als vaterlich geſinnt. 5. Laß den Feind mir bange machen: Gott, mein Schutz, wird fuͤr mich wachen!: W Schwer
Gedl
Schwet ſei n lebet noch
ii Flißt ſ Thäne, wen nulhe ſehne: Auge weint, Menſchenfren
8. Wil mie vertteben, der himmel folgt Ruhe! und die Pal Siez.
9. Ich wi laſſen; Fürſ erblaſſen; mert, undd Dulder aus 10 à, dichnurhabe gute Gabel durchs dund zum himmel
In eige
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grmen? 9


