Druckschrift 
Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Tugend dih Lugend dih beihn. ant

iw 3 u aller Jeiti

1 j iim, dem hen ſur raden wonti ſeine rd erguick, . dent 1 auch für ſede den en er dir leörit * geſch* Denn Alls, er a r Cihut, iſt weſei a ſtgzut. b . 48;ß nicht, we ſt dich hützte, wn Geſr⸗ dir gmu in ſchey was dir ui t, nüt ſt eh ihn win uſt Fle mat; und wiet dir* gewaͤhrt, 1) de deit mſch von ir ket, 7 2* dn,[ hk an die hen l, nen=uden, dien t? lics= dir gab. 69 ge lmn Dienſt veſte ded ann ſchreca nige d und Gr t hier verſon 64 3 dir fir de ſi: 3 ich blick autt 1 Sſt und Reue alt

6 6

worge fürdeult

E

Genuͤgſamkeit und Zufriedenheit.

hier guten Saamen auszu⸗ ſtreun, der, reifend fuͤr die Ewigkeit, am Tag der Aernte dich erfreut.

7. Dann blickeſt du am Ziel der Zeiten mit Ruh' in das Vergangne hin, und freueſt dich der Seligkeiten des Himmels mit entzücktem Sinn, der Wonne, die dort den umgibt, der hier ſich treu im Guten übt.

Genügſamkeit und Zu⸗ friedenheit.

b Mel. Wie groß iſt des Allmächt'.

u klagſt und 449 D fühleſt die Beſchwerden des Stands, in dem du duürftig lebſt, du ſtrebeſt glücklicher zu werden, und ſiehſt, daß du vergebens ſtrebſt. Ja, klage! Gott erlaubt die Zahren, doch denk im Klagen auch zurück:

iſt denn das Glück, das wir

begehren, für uns auch ſtets ein wahres Glück?

2. Nie ſchenkt der Stand, nie ſchenken Güter dem Men⸗ ſchen die Zufriedenheit; die wahre Ruhe der Gemüther iſt Tugend und Genügſam⸗ keit. Genieße, was dir Gott beſchieden, entbehre gern, was du nicht haſt. Ein je⸗ der Stand hat ſeinen Frie⸗ den, ein jeder hat auch ſei⸗ ne Laſt.

3. Gott iſt der Herr, und ſeinen Segen vertheilt er

ſtets mit weiſer Hand; nicht ſo, wie wirs zu wünſchen pflegen, doch ſo, wie er's uns heilſam fand. Willſt du zu denken dich erkühnen, daß ſeine Liebe dich vergißt?

Er gibt uns mehr, als wir

verdienen, und niemals, was uns ſchädlich iſt.

4. Verzehre nicht des Le⸗ bens Kräfte in traͤger Unzu⸗

friedenheit; beſorge deines

Stands Geſchäͤfte und nütze deine Lebenszeit. Bei Pflicht

und Fleiß ſich Gott ergeben,

ein ewig Glück in Hoffnung ſehn, dies iſt der Weg zu Ruh' und Leben. Herr, lehre dieſen Weg mich gehn!

In voriger Melodie.

450 Entehre nich,

339

N

mit Klagen, den Gott, der

dich zum Gluück erſchuf! Des Lebens Mühe zu ertragen, und froh zu ſeyn, iſt dein Beruf. Erdulde ſtandhaſt die Beſchwerden, die keine Klugheit hindern kann; ſchaff nur, daß ſie dir heilſam wer⸗ den, und bete Gottes Wil⸗ len an. 2. Gott ſelbſt hat dir dein Loos beſchieden; nimm's dankbar aus der Vorſicht Hand; erfuͤlle jede Pflicht

zufrieden, die ſie mit dieſem

Loos verband! Sie gibt dir Munterkeit und Kräfte, und nährt und ſtärkt ſie vaäterlich. Sie brauchen, das iſt dein

N 2 Ge⸗